wilhelmshaven/mü Als 1956 das Fortbildungsinstitut für Technik, Wirtschaft und Verwaltung gegründet wurde, geschah dies nach den Worten des heutigen Vorsitzenden des gemeinnützigen Vereins, Heiner Holzhausen, in einer Zeit, in der von der Notwendigkeit lebenslangen Lernens noch keine Rede war. Die Notwendigkeit von Weiterqualifizierung war jedoch von den Gründern aus der Wirtschaft bereits erkannt.

Heute hat das FTWV seinen festen Platz in der Region, integriert in die Fachhochschule am Standort Wilh elmshaven und mit den Kooperationspartnern Allgemeiner Wirtschaftsverband Wilhelmshaven-Friesland (AWV), Industrie- und Handelskammer Oldenburg (IHK), Berufsbildende Schulen Friedenstraße, REFA-Verband, VDE und VDI.

Die positive gegenseitige Befruchtung von FTWV und Fachhochschule hob Vizepräsident Prof. Hanns Grützner auf der gestrigen Jubiläumsveranstaltung mit zahlreichen Gästen hervor.

Stetigkeit und Erfolg lassen sich zudem an einer bemerkenswerten personellen Kontinuität ablesen: Insgesamt gab es bislang nur drei Institutsleiter: Oberingenieur Bruno Skibicki, der frühere FH-Rektor Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Lindrum und der jetzige Leiter Prof. Alwin Burgholte.

Der Geburtstag eines solchen Instituts sei angesichts der oft beklagten Bildungsdefizite Anlass für ein Signal an die Gesellschaft, sagte AWV-Präsident Martin Steinbrecher: „Bildung tut Not!“. Der Wirtschaftsraum Ems-Weser-Jade boome, Pessimismus sei einer erwartungsvollen Freude angesichts der Kette von Investitionsvorhaben gewichen.

Welche Qualität die FTWV-Kurse haben, hob Manfred Baum, Leiter Weiterbildung bei der IHK, hervor: Bei Prüfungen schnitten FTWV-Geschulte überdurchschnittlich gut ab. Die Bestehensquote der in Wilhelmshaven Fortgebildeten reicht nahe an 100 Prozent, im bundesweiten Durchschnitt sind es unter 50 Prozent.

BBS II-Leiter Wilfried Steenblock nannte es wichtig, jungen Leuten wieder bewusst zu machen, welche Faszination das Arbeiten an technischen Problemlösungen austrahle.

Welche Entwicklung Hafenarbeitsplätze auch im Hinblick auf fachliche Anforderungen genommen haben, wurde im Hauptvortrag von Heinz Brandt, Personalchef von Eurogate, deutlich.

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