Wilhelmshaven Nach einem fünfmonatigem Nato-Einsatz in der Ägäis ist die Fregatte „Brandenburg“ am Samstag in ihren Heimathafen Wilhelmshaven zurückgekehrt. „Sie ist jetzt fest an ihrem Liegeplatz“, sagte ein Sprecher der Marine. Die rund 230 Männer und Frauen an Bord konnten das Kriegsschiff verlassen – nach 166 Tage ohne Landgang. Wegen der Corona-Pandemie gab es für die Besatzung Einschränkungen. Hafenbesuche wie sonst mitunter erlaubt, waren diesmal nicht möglich.

„Es ist gut, wieder wohlbehalten in der Heimat anzukommen“, sagte Fregattenkapitän Jan Hackstein. Die lange Zeit ohne Landgang sei selbst für langjährige Seefahrer eine völlig neue Erfahrung gewesen. Für Abwechslung an Bord sorgten einem Marinesprecher zufolge Sport- und weitere Freizeitangebote. Das Schiff hatte gemeinsam mit anderen Nato-Einheiten den Seeraum zwischen der Türkei und Griechenland überwacht. „Der Auftrag beinhaltete unter anderem, zu einem lückenlosen Lagebild in der Ägäis beizutragen“, so die Pressestelle der Marine. Informationen über Schleuseraktivitäten mussten griechischen und türkischen Stellen sowie der EU-Grenzschutzagentur Frontex weitergeben werden.

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