WILHELMSHAVEN Sechs Damen und ein Herr schauen konzentriert in ihre Terminkalender. Zusammen mit Enno Ellerbrock, dem Betriebsleiter des Störtebeker-Parks, stimmen sie die freiwilligen Aufsichts-Dienste für den Monat August ab, um den beliebten Park auch an den Wochenenden und Freitag nachmittags öffnen zu können. Nach einiger Zeit stellt Ellerbrock fest: „Der August ist unter Dach und Fach.“

Die Begeisterung beim Ehepaar Waltraud und Walter Volling, bei Karin Adena, Bärbel Quade, Ilse Moericke, Uta Cablitz und Jutta Müller ist so groß – Karin Kowollik und Conny Wiesbach eingeschlossen, die bei dieser Terminabsprache nicht dabei ist, – dass selbst im Oktober noch verlängerte Öffnungszeiten im Störtebeker-Park möglich sind. Jutta Müller bringt die Begeisterung auf einen Nenner: „Es ist sinnvoll und macht Spaß.“

Es gab bei den Freunden dieser Einrichtung, ob Großväter, Eltern, Kinder und Enkel, die zu den regelmäßigen Besuchern des Störtebeker-Parks zählen oder die von Vollings & Co. mittlerweile als Stammkunden ausgemacht wurden, zu Beginn der Saison lange Gesichter.

Da erklärte der Verein Beratung, Kommunikation und Arbeit (BeKA) als Betreiber des Parks, dass wegen des Wegfalls der vom Jobcenter finanzierten Arbeitsgelegenheiten die Öffnung des Parks nachmittags und u. a. an Wochenenden nicht möglich ist.

Unter denen, die das bedauerten, war auch die CDU-Ratsfrau Ursula Biester. Nachdem sich deren Fraktion vor Ort schlau gemacht hatte, sprach Ursula Biester Mitglieder der Frauen- und Senioren-Union an. Binnen zweier Monate war eine überparteiliche Gruppe zusammengestellt, deren Kern aus Mitgliedern der Senioren- und Frauenunion bestand.

Und weil sich zudem noch Kiwanis International, eine Organisation von Freiwilligen, an den Aufsichtsdiensten im Störtebeker-Park beteiligte, ist es nun schon im zweiten Monat möglich, den Park zusätzlich mittwochs und freitags von 15 bis 18 Uhr sowie an Wochenenden von 14 bis 18 Uhr zu öffnen.

Dabei sind die Kiwanis und die überparteiliche Gruppe bemüht, den gesamten gewohnten Service zu bieten. Sie kochen Kaffee und backen Pfannkuchen. Ihre Mühen werden honoriert, vor allem wenn die Sonne scheint. Waltraud Volling: „Bei schönem Wetter ist der Park voll – dann sind so etwa 100 Leute hier.“

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