WILHELMSHAVEN Mit einer Gedenktafel aus Bronze hat die Stadt Wilhelmshaven den früheren, 1949 gestorbenen Kurdirektor Karl Rieger geehrt. Rieger gilt als Ideengeber für den Ende der 20er- Jahre gestalteten Südstrand.

Den Anstoß für das von dem Wilhelmshavener Künstler Hartmut Wiesner angefertigte Bronze-Relief gab der 83-jährige Rieger Sohn Klaus-Ulfert.

Bei der Enthüllungszeremonie erinnerte Rieger an seinen Vater, der nach dem Besuch der Volksschule eigentlich Schuster werden sollte. Es sei einem Lehrer zu verdanken, dass Rieger dann eine Schreiberstelle in der Stadtverwaltung bekam. Schritt für Schritt habe er sich nicht nur in der Behördenhierarchie bis zum Kurdirektor hochgearbeitet, sondern habe auch Wissen und Bildung erworben, sei zum „Goethianer“ geworden und habe eine Privatbibliothek mit 4000 Bänden angesammelt.

Auf der Bronzetafel ist der Ideengeber für den beliebten Badestrand gemeinsam mit seiner Frau beim Baden in der Mode der 30er-Jahre dargestellt. Klaus-Ulfert Rieger kündigte an, dass er auch noch einen Findling mit der Aufschrift „tu es“ in Wilhelmshaven finanzieren wolle.

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