Fedderwardergroden/GB Der Übergang von der Schule in den Beruf ist kein Selbstläufer mehr. Nicht nur die Schüler sind gefordert, danmit sie den Einstieg ins Berufsleben schaffen können. Darin waren sich die Vertreter von Schule, Betrieben, Arbeitsverwaltung und Stadt einig, als sie jetzt am Rande der Ausbildungsplatzbörse in der Hauptschule Nogatstraße Erfahrungen austauschten.

Die Betriebe müssten auf Jugendliche zugehen und die Berufsfelder anschaulich darstellen, die sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten stark verändert haben oder neu entstanden sind.

Schulen hätten nicht mehr nur die Aufgabe Bildung zu vermitteln, sondern sich ebenfalls um die beruflichen Perspektiven ihrer Abgänger zu kümmern.

Einig war man sich auch darüber, dass die Ausbuldungsplatzbörse in der Schule Nogatstraße einen wichtigen Beitrag leiste. Die ausstellenden Betriebe und Einrichtungen gelinge es in zunehmendem Maße, Schülern vor Augen zu führen, mit welchen Anforderungen sie im Berufsleben zu rechnen haben.

Auch gute Kontakte zwischen Schule und Betrieben seien unverzichtbar.

Der Leiter der Berufsbildenden Schulen Friedenstraße, Peter Johannsen, widersprach mít Nachdruck allen Erfolgsmeldungen über eine Entspannung am Ausbildungsmarkt. Allein an seiner Schule hingen alljährlich mehr als 100 Realschulabsolventen in der Warteschleife.

Auch ein erfolgreicher Schulabschluss biete keine Gewähr für einen Ausbildungsplatz, sagte er. Klagen von Betrieben, keine geeigneten Lehrstellen-Bewerber finden zu haben, könne er ebenso wenig nachvollziehen wie die pauschale Kritik über unzureichende Ausbildungsfähigkeit der Schulabgänger.

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