Wildeshausen /Landkreis Ohne sie wäre die Fülle von Blumen, Kultur- und Arzneipflanzen kaum möglich: Blütenbestäuber – Bienen, andere Hautflügler und Schmetterlingsarten – nehmen eine Schlüsselrolle im Ökosystem ein. „Wenn vier Jahre lang keine Pflanzen bestäubt würden, hätten wir nichts mehr zu essen“, sagt Kreisnaturschutzbeauftragter Max Hunger. Kein Wunder, dass die Naturschutzstiftung des Landkreises anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums einen Sonderpreis ausgeschrieben hat. Das Thema des Wettbewerbs: „Blütenbestäuber – Schlüssel zum Erhalt der Artenvielfalt“.

Von einem „Zukunftsthema“ sprach am Mittwoch Eva-Maria Langfermann, Baudezernentin im Kreishaus. Mit dem Schutz der Blütenbestäuber – und damit dem Erhalt der Artenvielfalt – stehe der Naturschutz in den nächsten Jahren vor einer Mammutaufgabe. Alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Schulen und naturinteressierte Gruppen sind aufgerufen, sich mit ihrem Projekt zu bewerben. Dabei könne es sich um beispielhaft gestaltete Parks, Gärten, Höfe oder Balkone sowie um Projekte im Bereich der Umweltbildung handeln, wie Michael Feiner, Kuratoriumsvorsitzender der Naturschutzstiftung, erläuterte.

Vorschläge werden bis zum 18. Oktober angenommen. Der Preis sei mit 1000 Euro dotiert, könne bei Bedarf aber erhöht werden. Der oder die Preisträger sollen im Rahmen der Festveranstaltung anlässlich des Stiftungs-Jubiläums am Donnerstag, 16. November, geehrt werden.

Gemeinsam mit dem Beiratsvorsitzenden Werner Knoop, dessen Stellvertreterin Antje Reimann, Geschäftsführer Bernd Lögering, Langfermann und Hunger machte Feiner zugleich auf den Umweltschutzpreis der Stiftung aufmerksam. Hiermit werden jedes Jahr besondere beispielhafte Aktivitäten und Leistungen im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes gewürdigt. Alle Bürgerinnen, Bürger, Verbände, Vereine, Organisationen, Kindergärten und Schulen sind aufgerufen, Vorschläge abzugeben. Preiswürdige Leistungen im Vorjahr waren zum Beispiel das Anpflanzen von Streuobstbäumen, Renaturierungsprojekte an Bächen, ehrenamtliche Umweltbildung an Schulen und die Anlage und Pflege von Kleinteichen und Wallhecken. Der Aspekt der Nachhaltigkeit liege der Jury am Herzen, sagte Reimann. Als Preisgelder stehen 2000 Euro€ zur Verfügung. Bis zum 11. April 2017 können Vorschläge bei der Geschäftsstelle der Naturschutzstiftung im Kreishaus, Delmenhorster Straße 6, 27793 Wildeshausen, eingereicht werden.


Informationen und Vorschlags-Formular gibt es unter   www.naturschutzstiftung-oldenburg.de 
Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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