Wildeshausen Harley, Helme, Zweiradtechnik, Kawasaki oder Yamaha: Wer im Internet nach Motorradmarken oder -zubehör suchte, stieß unweigerlich auf „Motorrad Oehlerking“ an der Ahlhorner Straße 51 in Wildeshausen. Unter dem Namen „Kawasaki Kiebitz“ war der Händler den Motorradfreunden in der Region und darüber hinaus über viele Jahre hinweg ein Begriff. Inzwischen hat der Fachhändler jedoch die Werkstatttore geschlossen. Das markante Gebäude an der Einmündung zur Zeppelinstraße wurde mittlerweile dem Erdboden gleich gemacht.

Allein mit den Umsatzzahlen hängt die Entwicklung nicht zusammen, wie Eigentümer Ralf Oehlerking beteuert. „Der Laden lief recht gut.“ Allerdings habe er keinen Nachfolger für den Motorradfachhandel gefunden. Viele Menschen fahren gern Motorrad, wollen offenbar aber nicht gern in der Werkstatt arbeiten, vermutet Oehlerking. Er selbst könne es aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr. An dem Platz soll ein Sechs-Familien-Haus entstehen. Auch Heimatforscher Alfred Panschar bedauert, dass wieder ein Stück „Altes Wildeshausen“ verschwindet. Hier war in den 1950er- und 1960-Jahren eine Esso-Tankstelle. Besitzer war Willibald Hillen, weiß Panschar.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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