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Unfall In Richtung Hamburg
Zwei Autos und ein Laster blockieren A1 bei Stuhr

Wildeshausen Gewalt und Respektlosigkeiten gegenüber Polizeibeamten haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Nicht alle Fälle tauchten in der Statistik auf, so Frank Gravel (52), Leiter des Einsatz- und Streifendienstes der Polizei im Landkreis Oldenburg, doch „gefühlt“ sei die Zahl der Angriffe deutlich mehr geworden. Das betreffe vor allem sprachliche Verunglimpfungen.

Gravel und seine Kolleginnen und Kollegen berichteten am Heiligabend vom oft anstrengenden Einsatzdienst, als sie überraschend Besuch bekamen vom Wildeshauser Bürgermeister Jens Kuraschinski und seinem Dötlinger Amtskollegen Ralf Spille. Mit einer großen Kiste voller Leckereien bedankten sich die Hauptverwaltungsbeamten im Polizeikommissariat in Wildeshausen bei den Einsatzkräften für ihren Dienst während der Feiertage. Auch zum Malteser Hilfsdienst führte an Heiligabend der Weg der Bürgermeister.

Kuraschinski und Spille zeigten sich erschrocken über die zunehmenden Angriffe auf Polizei- und Rettungskräfte. Zugleich begrüßten sie die Gesetzesverschärfung. Erst kürzlich wurde ein Messerangriff auf einen Polizisten in München bekannt. Gravel meinte, oft gebe es ohne erkennbaren Grund einen Angriff auf Vollzugsbeamte. In diesem Jahr habe es im Landkreis aber glücklicherweise keinen Widerstand gegeben, bei dem ein Kollege schwer verletzt wurde.

Damit Polizisten brenzlige Situationen im Einsatz filmen können, will auch Niedersachsen sogenannte Bodycams einsetzen. Doch die Körperkameras, die landesweit seit Oktober 2018 bestellbar sein sollten, gibt es auch im Landkreis noch nicht. Es fehle die richtige Bekleidung, wenn der Polizist zeitgleich eine Schutzweste trägt. Außerdem laufe eine Klage gegen das Vergabeverfahren. Im ländlichen Raum habe die Polizei zudem Probleme mit der Datenübertragung.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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