Wildeshausen Das Krankenhaus Johanneum in Wildeshausen weitet seine personellen und materiellen Ressourcen hinsichtlich der Coronavirus-Epidemie aus. Dafür werden auch die räumlichen Kapazitäten für Beatmungspatienten ausgebaut, teilte das Johanneum am Dienstagnachmittag mit. „Wir sind auf die Aufnahme intensivpflichtiger Corona-Patienten vorbereitet“, erklärte Verwaltungsdirektor Hubert Bartelt. In Erwartung einer Zunahme an Patienten, die schwer an Covid-19 erkrankt sind, würden die nicht dringend notwendigen Eingriffe abgesetzt und kontrolliert zurückgefahren.

„Das Konzept zur Bewältigung dieser pandemischen Krise benötigt für einen längeren Zeitraum zusätzliche personelle Kapazitäten“, so Bartelt. In den Bereichen, in denen es möglich sei, würden die Personaleinsätze auf das Notwendige zur Aufrechterhaltung des Krankenhausbetriebes zurückgefahren. So könne weiteres Personal über gezielte Schulungen mit unterschiedlichen fachlichen Anforderungen ausgebildet werden, um im Bedarfsfall zur Verfügung zu stehen.

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Zwecks Prävention gibt es für Besucher weitere Einschränkungen. Das Krankenhaus ist nur noch über den Haupteingang an der Feldstraße zu betreten. Der Zugang zur ärztlichen Bereitschaftsdienstpraxis im Johanneum erfolgt bis auf Weiteres ausschließlich über den Eingang Visbeker Straße.

Auf Erlass des niedersächsischen Ministeriums für Gesundheit sind ab sofort und bis auf Weiteres keine Besuche im Johanneum mehr zugelassen. Ausnahmen: Besuche von werdenden Vätern und von Vätern Neugeborener sowie Besuche enger Angehöriger von Palliativpatienten. Das Krankenhauspersonal sei angewiesen, diese Vorgaben zum Schutz der stationären Patienten konsequent einzuhalten. Das gilt auch für das Pflegezentrum Johanneum. Ausgenommen sind dort nahestehende Personen palliativmedizinisch versorgter Bewohner und im Einzelfall Seelsorger oder Urkundspersonen unter Auferlegung der erforderlichen Verhaltensregeln.

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