Flüchtlinge
So soll Integration künftig besser funktionieren

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Wildeshausen Koordination und Netzwerkarbeit, Entwicklung eines Integrationskonzeptes sowie Information und Weiterbildung: Diese drei Schwerpunkte hat Michaela Kurwinkel, Integrationsfachkraft der Stadt Wildeshausen, während des Ausschusses für Ordnung, Soziales und Familie im Stadthaus genannt. Erarbeitet worden waren sie während eines Seminars.

Im Juni hatten sich Vertreter der Verwaltung, Diakonie, ehrenamtlich Tätigen sowie Fraktionen getroffen, um Maßnahmen zur Verbesserung der Flüchtlings- und Integrationsarbeit in Wildeshausen auszuarbeiten. Organisiert worden war das Seminar auf einen gemeinsamen Antrag hin der SPD und der Linken-Ratsfrau Kreszentia Flauger. Die Ergebnisse dieser Erarbeitungen stellte Kurwinkel in dem Ausschuss vor.

Sie wies zu Beginn darauf hin, dass Flüchtlinge mit dem Willkommenspaket in Wildeshausen mehrere Infoblätter in verschiedenen Sprachen als Starthilfe erhalten. Eine entscheidende Rolle für den weiteren Fortgang spielten die Flüchtlingssozialarbeiter der Diakonie.

Verwaltung und Flüchtlingssozialarbeiter sollen enger zusammenarbeiten, um beispielsweise die Zuweisung von Wohnraum an Flüchtlinge zu optimieren. Bei Konflikten unter Flüchtlingen sind Gespräche geplant. Dabei sollen auch die Anwohner, die in der Nähe der beiden „Mittendrin“-Treffpunkte leben, mit eingebunden werden. Alle sechs Monate sind zudem Vortragsveranstaltungen zu unterschiedlichen Themen geplant. Zusätzlich informierte Kurwinkel darüber, dass die Verwaltung Interesse an einer Förderung des BAMF (Bundesministerium für Migration und Flüchtlinge) für das Jahr 2019 angemeldet hat. Eine Rückmeldung steht noch aus.

Der Ausschuss nahm die Ergebnisse positiv auf. Ulrich Becker (SPD) bezeichnete sie als „rundum großartiges Paket“. Ein ausführlicheres Integrationskonzept soll „mittelfristig“, wie es in der Vorstellung hieß, noch vorgestellt werden.

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