Metjendorf „Hier sehen wir, was ein Ortsverein auf die Beine stellen kann, wenn die richtigen Leute zusammen anpacken und Gemeinschaft erleben.“ So fasste Thomas Elsner, Hauptgeschäftsführer des Awo-Bezirksverbandes Weser-Ems, das zusammen, was er zuvor anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Awo-Ortsvereins Metjendorf im Heinrich-Kunst-Haus in Ofenerfeld gesagt hatte. Dort hatte der Ortsverein zum Empfang geladen.

Elsner hatte in seiner Rede betont: „Tatsächlich kenne ich persönlich keinen Awo-Ortsverein, der so stetig am Ball ist, der so aktuelle Kenntnisse hat und der so aktiv ist wie dieser Verein im Ammerland.“ Immerhin sind im Bezirksverband 130 Ortsvereine zusammengefasst.

Zuvor hatte Ortsvereinsvorsitzender Matthias Arndt auch Wiefelstedes Bürgermeister Jörg Pieper, den SPD-Bundestagsabgeordneten Dennis Rohde, den Awo-Kreisvorsitzenden Lars Bonk sowie Kreisgeschäftsführerin Sabine Gräper begrüßt. Arndt erinnerte an den 18. März 1978: An dem Tag wurde der Ortsverein im damaligen „Ofenerfelder Krug“ gegründet von einer Straßengemeinschaft in der Metjendorfer Birkenstraße, die zuvor bereits mit ihren Kindern Reisen und Fahrten mit der Awo unternommen hatte. Arndt begrüßte beim Empfang denn auch einige Gründungsmitglieder: Elfriede Timmermann, Karin und Frerich Janßen, Helga und Heinz Osterloh sowie Renate und Gottlieb Heerwagen. Frerich Janßen hatte den Verein 25 Jahre auch geleitet.

Aus den einstmals acht sind in den vergangenen 40 Jahren mehr als 200 Mitglieder geworden. Arndt verwies auf die zahlreichen Aktivitäten und Angebote des Awo-Ortsvereins: Wassergymnastik und Nordic Walking, die Aktivitäten der Awo-Wandergruppe oder auf den Awo-Club für die mittlere und ältere Generation, der stets auch zu Vorträgen einlädt und in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiern kann. Die Überschüsse aus dem jährlichen Weihnachtsbasar fließen sozialen Einrichtungen zu. Zudem beteilige sich der Ortsverein an Veranstaltungen der Dorfgemeinschaft wie am Dorf- und Schützenfest oder am Nikolausmarkt. Bei vielen Menschen sei der Gedanke fest eingebrannt, die Awo sei doch nur etwas für alte Menschen, sagte Arndt und betonte: „Wir sind aber auch für allen anderen da.“

Als „aktivsten Ortsverein auf Kreisebene“ bezeichnete Bürgermeister Jörg Pieper die Metjendorfer, die 30 Veranstaltungen im Jahr auf die Beine stellten. Die Awo bezeichnete er als eine sehr starke Gemeinschaft, die bundesweit rund 330 000 Mitglieder zähle. Knapp 70 000 Ehrenamtliche arbeiteten dabei vor Ort.

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