WESTERSTEDE Bei einigen Themen zeigten die Kommunalpolitiker sogar Einigkeit. In acht Tagen werden die Bürger „ihren“ ersten Mann im Rathaus bestimmen.

von matthias eichler WESTERSTEDE - Das Interesse an dem ersten öffentlichen Aufeinandertreffen der vier Westersteder Bürgermeisterkandidaten war groß bei den Bürgern der Kreisstadt: Gut 500 Zuhörer hatten sich im Dannemann-Forum eingefunden, um Klaus Groß (amtierender Bürgermeister, FDP), Hermann Nee (UWG), Peter Meiwald (Bündnis 90/Die Grünen) und Uwe Ebken (parteiloser SPD-Kandidat) „live“ zu erleben. Fast zwei Stunden lang beantworteten sie Fragen, die von den NWZ-Redakteuren Kerstin Schumann und Heiner Otto vorbereitet worden waren.

Verschiedene Themen wie neue Verkehrskonzepte für Westerstede, Tourismus, Küstenautobahn 22 und Jugend standen auf dem Diskussionsprogramm. „Wir hätten noch viel mehr fragen können, aber das hätte den zeitlichen Rahmen mit Sicherheit gesprengt“, sagte NWZ-Redaktionsleiter Heiner Otto.

Neben den politischen Standpunkten wurden – dank der mit einem Augenzwinkern gestellten Fragen – persönliche Aspekte der jeweiligen Kommunalpolitiker deutlich. Dabei zeigten sie sich äußerst schlagfertig (siehe Infokasten).

Am Ende blieb die Erkenntnis: Sehr weit auseinander liegen die Meinungen der vier Kandidaten bei vielen Themen nicht. Wer erster hauptamtlicher Bürgermeister der Kreisstadt wird, entscheiden die Wähler in acht Tagen – bei der Kommunalwahl.

Bürgermeisterkandidaten geben sich schlagfertig

„Verhandeln.“ (Klaus Groß auf die Frage, was er als Fußballmanager mit seinem Mitbewerber und Stürmer Uwe Ebken machen würde.)

„Nee.“ (Hermann Nee auf die Frage, was er auf die freundliche Frage der Presse nach seinem Namen antworten würde.)

„Trotzdem noch helfen.“ (Peter Meiwald auf die Fragen, wie er als hauptamtlicher Bürgermeister seine Frau im Haushalt mit sieben Kindern unterstützen würde.)

„Kaiser von Westerstede.“ (Uwe Ebken auf die Frage, welches Amt er – wie der Sänger Rio Reiser („König von Deutschland“) – für sich selbst gerne proklamieren würde.)

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