HALSBEK HALSBEK - Das Schießsportzentrum Halsbek wurde in Eigeninitiative und mit breiter dörflicher Unterstützung erbaut. Das Projekt habe Modellcharakter und deshalb eigene es sich gut als Veranstaltungsort für das zweite öffentliche Agenda-Plenum der Stadt Westerstede, sagte Agenda-Beauftragter Paul Eckholt. Etliche Interessierte waren der Einladung am Dienstagabend gefolgt. Bürgermeister Klaus Groß stellte in seiner Begüßung die Verknüpfung der drei Kernpunkte umweltgerechte Entwicklung, soziale Verträglichkeit und wirtschaftliche Tragfähigkeit als entscheidende Ziele der Lokalen Agenda 21 dar. Zahlreiche Berichte über laufende Aktivitäten zeigten den Anwesenden wie das in der Praxis aussieht.

Die Schüler der naturwissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft des Gymnasiums Westerstede und ihr Lehrer Uwe Riegel erörterten die Forschungsergebnisse zu Themen wie Gewässergüte und Luftqualität und machten deutlich, wie effizient die Zusammenarbeit zwischen Schule und Behörden sein kann.

Über den Verein „Westerstede Solar“ berichtete Vorsitzender André Sonnenburg. Er stellte in Aussicht, dass die geplante Gemeinschafts-Photovoltaikanlage für die Schule an der Goethestraße in diesem Jahr realisiert werden könne. Bereits 40 Bürger wollten sich daran beteiligen. Interessierte, die noch in dieses Projekt investieren möchten, könnten eine gute Rendite erwarten, betonte er (Info: 04488/8604071).

Uwe Hamjediers, Vorsitzender des Ortsbürgervereins Halsbek, stellte zahlreiche erfolgreiche Aktivitäten vor und nannte als Beispiele die Dorferneuerung, die 72-Stunden-Aktionen der Landjugend und die Errichtung des Schieß- und Sportzentrums.

Ein Höhepunkt des Abends war die Vorstellung und Prämierung des offiziellen Agenda-Logos. Westerstedes Bürgermeister Klaus Groß würdigte die Arbeit der Schülerinnen und Schüler Andre Harms, Svenja Rosskamp und Nele Peifer (zehnte Klasse am Gymnasium), deren Entwurf aus mehreren Vorschlägen ausgewählt worden war. Es zeigt einen Apfel in einem Dreieck.

Geehrt wurde außerdem der langjährige Agenda-Sprecher Peter Mensing, der sich aus gesundheitlichen Gründen von diesen Aufgaben zurückzieht. Bürgermeister Groß überreichte ihm einen Präsentkorb.

Die Besucher nutzten im Anschluss die Möglichkeit, sich auf einer Ideenbörse auszutauschen.

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