Westerstede Neue Runde im Dauerärger um die immer wieder geschlossene Post in Westerstede. Am Dienstag standen erneut Kunden vor verschlossenen Türen. Dort klebten Zettel mit dem Hinweis auf „organisatorische Gründe“.

Wer Pakete abholen wollte, musste sich wieder unverrichteter Dinge auf den Weg machen. „Ein Unding“, schimpfte eine Frau. Wer hingegen Pakete aufgeben oder nur Briefmarken kaufen wollte, konnte immerhin auf die Postagenturen in der Kuhlenstraße und Am Esch ausweichen.

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Im August war die Post bereits an vier Tagen geschlossen gewesen. Bürgermeister Klaus Groß hatte daraufhin Post-Chef Frank Appel angeschrieben. Am 8. September erhielt er eine Antwort. Das Unternehmen verwies darauf, dass Betreiber der Filiale die Postbank sei. Sie ist eine Tochter der Deutschen Bank, die im Auftrag der gelben Post auch Paket- und Briefdienstleistungen anbietet. Nach Groß’ Beschwerde habe die Post bei ihrem Partner Postbank nachgehakt. „Grund waren unvorhersehbare Personalausfälle, die sich nicht auffangen ließen“, heißt es in dem Antwortschreiben. Die zuständige Filialdirektion habe zugesichert, „künftig noch stärker darauf zu achten, dass alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um die Filiale zu den vorgegebenen Schalterzeiten geöffnet zu halten“.

Das Versprechen hielt dann aber noch nicht einmal eine Woche.   Wer sich beschweren möchte, hier die Adressen der Vorstandschefs: Dr. Frank Appel, Deutsche Post AG, Charles-de-Gaulle-Straße 20, 53113 Bonn. Frank Strauß, Deutsche Postbank AG, Postfach 4000, 53105 Bonn.

Jasper Rittner Redaktionsleitung / Redaktion Westerstede
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