Rodenkirchen Mit vielen lobenden und anerkennenden Worten der Ehrengäste ist der Rassekaninchenzüchterverein I 123 bei der Feier anlässlich des 50-jährigen Bestehens bedacht worden. Sie fand am Sonntagvormittag in der Gaststätte Kiek mol rin statt.

Hier hatte am 17. Februar 1963 auch die Gründungsversammlung stattgefunden. Bei der Jubiläumsfeier wurde deutlich, dass der Verein in ganz Deutschland bekannt und beliebt ist, denn einige Mitglieder investieren viel Zeit in ihr Hobby, besuchen erfolgreich regionale und überregionale Schauen und nehmen dort auch als Helfer aktiv am Verbandsgeschehen teil.

Es vergehe keine Landesverbandsschau, bei der nicht Mitglieder als Helfer oder aktive Züchter teilnähmen, freute sich Christian Ruhr, Vorsitzender des Landesverbandes Weser-Ems. So nahmen einige Mitglieder auch an der jüngsten 24. Bundesrammlerschau in Oldenburg teil, und der Rodenkircher Vorsitzende Alfred Hartmann war dort in verantwortungsvoller Position als Hallenmeister tätig.

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Christian Ruhr überreichte im Namen des Landesverbandes Weser-Ems und des Rassekaninchenverbandes zwei Ehrenteller an Alfred Hartmann, der diese dankend entgegen nahm.

„Ein Vorzeigeverein“

„I 123 ist ein Vorzeigeverein“, äußerte sich auch der stellvertretende Kreisvorsitzende Dieter Bittermann sehr wohlwollend und sprach von kontinuierlich guter Arbeit auf Kreis-, Bezirks-, Landes- und Bundesebene. Alfred Hartmann bezeichnete er dabei als „Hans Dampf in allen Gassen“, der mit seinen Helfern aktiv sei und auch neue Züchter sofort mit an die Hand nehme, ihnen helfe und seine Erfahrungen mit ihnen teile. Das Kompliment gab Alfred Hartmann in seiner bescheidenen Art aber gleich weiter an seine Vereinsfreunde: „Ohne euch geht gar nichts. Es macht verdammt viel Spaß mit euch!“

Von einer Bereicherung für den Ort und einem guten Kontakt zu anderen Vereinen sprach auch Bürgermeister Boris Schierhold. „Es geht nur miteinander, nicht gegenein- ander“, machte er deutlich.

Auch Rolf Frerichs, Kreisvorsitzender des Verbandes Oldenburg-Nord, sprach von guter Arbeit und vielen züchterischen Erfolgen und errungenen Titeln. „Wenn jeder Züchter soviel an Engagement einbringen würde wie hier in Rodenkirchen, dann könnte der Zentralverband sehr stolz sein“, lobte er mit überschwenglichen Worten. Auch Frerichs hielt einen Ehrenteller in Händen, den er stellvertretend für alle Mitglieder an Alfred Hartmann überreichte.

Eine besondere Ehrung erfuhren während der Feier die beiden Züchter Helmut Meier und Ehrenvorsitzender Herbert Boyksen, die vom Vorstand mit einem großen Präsentkorb für ihre nunmehr 50-jährige Mitgliedschaft im Verein geehrt wurden. Sie gehören zwar nicht zu den Gründungsmitgliedern, traten aber noch im selben Jahr ein. Im Fall von Helmut Meier sprach der Vorsitzende von einem Urgestein der Zucht, der zwar heute nicht mehr aktiv sei, aber dennoch keine Ortsschau auslasse. Der Ehrenvorsitzende Herbert Boyksen sei heute noch ein sehr aktiver Züchter und „der heimliche Chef“, dessen Wort immer zähle, sagte Hartmann.

Erste Schau im Kuhstall

Eingebettet waren die Grußworte und der plattdeutsche historische Rückblick des Ehrenvorsitzenden Erwin Tönjes auf die Vereinsgeschichte in ein leckeres Brunch für alle Gäste. Erwin Tönjes beleuchtete in seiner humorigen Art vor allem die Anfänge des Vereins, als die Züchter noch unter schwierigsten Bedingungen zu Schauen fahren mussten und die erste eigene Vereinsschau auf einem bäuerlichen Anwesen in Seefeld mitten zwischen Milchkühen stattfand.

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