BURHAVE /ECKWARDEN /STOLLHAMM Eine „optimierte Lösung“, so Fachbereichsleiter Meinert Cornelius, liegt jetzt nach intensiven Gesprächen des Architekten und der Gemeindeverwaltung mit der Butjadinger Feuerwehr vor. Es geht um die Platzverhältnisse in drei von vier Butjadinger Feuerwehrhäusern, die – wie berichtet – unzureichend sind. Die Gesamtkosten für nötige Umbauten werden jetzt auf insgesamt 200 000 Euro veranschlagt.

Im August war unter dem Titel „Untersuchungsbericht Feuerwehrhäuser“ ein erstes Architektenpapier als Diskussionsgrundlage eingebracht worden. Darin waren so genannte kleine und große Lösungen genannt worden. Die kleinen wurden auf zusammen 30 300 Euro veranschlagt, die großen auf zusammen 160 000 Euro.

Im jetzt vorgelegten achtseitigen Papier „Optimierung der Gerätehallen“ gibt es keine kleine Lösungen mehr und der Gesamtaufwand summiert sich auf 200 000 Euro. Die vorherigen „abgespeckten Versionen“, so Cornelius, seien mit vielen Fragezeichen versehen worden.

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Einstimmiges Votum

Die Gemeinderatsausschüsse für Bauwesen und Feuerwehr haben sich jetzt mit dem neuen Papier befasst und sich die Vorschläge vor Ort bei den Feuerwehrhäusern in Burhave, Eckwarden und Stollhamm erläutern lassen. Ergebnis: Die Ausschüsse sind einstimmig dafür.

Jetzt soll die Verwaltung „eine konkrete Kostenschätzung“ erarbeiten und die Bauvorhaben mit der Feuerwehrunfallkasse und dem Gemeindeunfallversicherungverband abstimmen.

Damit ist aber noch nicht beschlossen, dass tatsächlich gebaut wird. Denn die Finanzierung ist noch völlig ungeklärt. Ausschuss-Vorsitzender Helmut Siefken (FDP) meinte angesichts der äußerst angespannten Finanzlage, nicht nur die Zustimmung von Gemeindekämmerer Bernd Rummel, sondern auch die des Oberkreisdirektors als Kommunalaufsicht müsse eingeholt werden.

Einigkeit herrschte in den Ausschüssen aber auch über den Zeitplan. Danach soll zuerst das Feuerwehrhaus in Stollhamm an der Reihe sein. Die Zeit drängt. Im Frühjahr wird in Stollhamm ein neues Löschgruppenfahrzeug erwartet. Und für die Unterbringung können die DIN-Normen nicht erfüllt werden. Ähnliches gilt für die Anschaffung neuer Autos in Burhave und Eckwarden. Bereits die Unterbringung vorhandener Fahrzeuge verstößt teilweise gegen DIN-Normen.

Es geht um Normen hinsichtlich lichter Durchfahrtshöhe und Durchfahrtsbreite sowie Autoplatz-Breite und -Länge. Das Haus in Tossens steht nicht zur Dikussion, weil laut Verwaltung dort alles bestens in Ordnung ist. Im Zuge der Anschaffung weiterer neuer Löschfahrzeuge soll nach Stollhamm im Jahre 2011/12 das Feuerwehrhaus in Eckwarden folgen. Die Umbauten in Burhave sollen 2012/2013 geschehen.

Teilabriss in Burhave

In Burhave ist jetzt vorgesehen, die Fahrzeughalle zu erweitern. Dazu soll die komplette vordere Hallenseite abgebrochen werden einschließlich der tragenden Stützen, der beiden tragenden Unterzüge und der vorderen Dachfläche.

Die neue Außenwand soll als Stahl-Skelettkonstruktion mit Plattenverkleidung konstruiert werden. Neue Stahlträger sollen eingebaut und mit den vorhandenen Holzpfetten im hinteren Bereich verbunden werden. Die alten Holzstützen mit den Kopfbändern sollen komplett entfernt werden.

Der Kostenansatz für Burhave beläuft sich auf 97 500 Euro. In Eckwarden ist ein Erweiterungs-Baukörper vorgesehen für 49 000 Euro. Der Kostenansatz für Stollhamm beläuft sich auf 51 500 Euro.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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