Brake Der obligatorische Nagel, der gewöhnlich in den letzten Dachbalken gehämmert wird, fiel mangels Dachbalken aus. Den Schnaps an jeder Hausecke sparten sich die Akteure freiwillig; sonst wäre die Party für sie angesichts der Vielzahl von Ecken allzu frühzeitig vorbei gewesen. Dafür gab’s, gerade passend zum Gebäude der Superlative, eine Richtkrone in XXL.

Auf der Silo-Baustelle im Braker Hafen ist am Montag Richtfest gefeiert worden. Die Krone, stolze drei Meter hoch und bunt verziert, hatten nach alter Tradition die Nachbarn gebaut: Mitarbeiter von Niedersachsen Ports und der im Binnenhafen ansässigen Firma Hullmann. Zu Akkordeonmusik wurde das gute Stück via Kran in über 80 Meter Höhe gehievt – so hoch ist das neue Silo derzeit. Und es wird noch wachsen. Auf dem Dach wird zwecks Einhausung und auch aus Gründen des Explosionsschutzes noch eine stählerne Halle aufgesattelt, die auf Betonsäulen stehen wird.

„Wir bauen hier ein Stück Zukunft“, sagte Uwe Schiemann von der Firma Müller Agri vor zahlreichen geladenen Gästen – darunter die bauausführenden Firmen und die Nachbarn. Das Silo werde die führende Stellung des Braker Agri-Terminals in Europa festigen. Schiemann dankte den Planern und beteiligten Firmen sowie auch seinen eigenen Kollegen. „Es macht Spaß, dieses Projekt mit Ihnen zu realisieren“, sagte er. Ein Projekt übrigens, das den kalkulierten Kostenrahmen voraussichtlich unterschreiten wird. Nach derzeitigem Stand wird unterm Strich eine Summe von 22,5 Millionen Euro stehen – 1,5 Millionen Euro weniger als geplant.

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Für die Nachbarn sprach Heiko Uflacker, Leiter der Braker Niederlassung von Niedersachsen Ports. Die Müller-gruppe untermauere mit dem Bau des Silos ihre Bindung an den Standort Brake. Der Neubau sei ein „Wegweiser für die weitere positive Entwicklung des Hafens“, sagte Uflacker.

Den obligatorischen Richtspruch steuerte Frank Lehmann, Polier der Firma Karl Köhler, bei. Gemeinsam mit Uwe Schiemann stieß er auf den Neubau an.

Die Arbeiten am Silo liegen laut Ronald Lehmann, für den Neubau verantwortlicher Ingenieur der J. Müller-Gruppe, im Zeitplan. Die Montage der unter dem Silo befindlichen Fördereinrichtungen sei weitgehend abgeschlossen. Jetzt müsse dort die Verkabelung vorgenommen werden. Zudem würden Trichterschürzen eingebaut, ehe dann die Dachhalle folgt.

Für die Fertigstellung ist weiterhin das vierte Quartal dieses Jahres anvisiert. Sie soll im großen Rahmen mit Kunden und Mitarbeitern gefeiert werden.


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Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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