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Carl Wilhelm Meyer in Oldenburg
Traditionsunternehmen CWM beantragt Insolvenz

Wesermarsch Die Tarifrunde für die rund 5800 Beschäftigten in den Betrieben der Metall- und Elektroindustrie Wesermarsch startet diese Woche mit ersten Warnstreiks. Auftakt ist an diesem Dienstag bei Weser-Metall und bei der Nordenhamer Zinkhütte, wo für 12 Uhr eine kurze Kundgebung geplant ist. Am Donnerstag, 11. Januar, folgen NKT und ATB mit einer Kundgebung um 13 Uhr am Werkstor. Für die Beschäftigten von NSW und Leoni in Brake ist für Freitag, 12. Januar, um 12 Uhr ein Warnstreik mit Kundgebung geplant.

„Die Beschäftigten werden für ihre Forderungen Druck machen. Sie gehen für mehr Geld und mehr Zeit auf die Straße“, sagt Martin Schindler, Geschäftsführer der IG Metall Wesermarsch und Mitglied der IG Metall-Verhandlungskommission. „Die Arbeitgeber sind gut beraten, sich mit unseren Forderungen auseinanderzusetzen. Nur so kommen wir in der dritten Verhandlung am 18. Januar in Bremen weiter“, so der Gewerkschafter.

Neben sechs Prozent mehr Geld für zwölf Monate fordert die IG Metall einen Anspruch auf zeitweise Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit auf bis zu 28 Stunden. Wer in Schicht oder anderen belastenden Tätigkeiten arbeitet, Kinder betreut oder Angehörige pflegt, soll zudem einen Zuschuss bekommen, um sich die kürzeren Arbeitszeiten leisten zu können.

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Weitere Themen der Verhandlungen sind eine bezahlte Freistellung vor Prüfungen für Auszubildende und Dual-Studierende, Regelungen zum Personalausgleich und für Umkleidezeiten, die Angleichung der Schichtzuschläge und eine Verhandlungsverpflichtung für einen Prozess zur Angleichung der Tarifverträge im Osten.

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