Nordenham Trotz der schwierigen Bedingungen in Corona-Zeiten hat der Round Table 52 Nordenham es geschafft, 1659 Geschenke in der nördlichen Wesermarsch zu sammeln. Der Weihnachtspäckchenkonvoi macht sich im Dezember auf den Weg, um die Präsente an bedürftige Kinder in entlegenen und ländlichen Gegenden in Osteuropa zu verteilen. Dabei steht ein Gedanke im Mittelpunkt: Kinder helfen Kindern.

In kleinen Teams

In den vergangenen Jahren haben sich alle Nordenhamer Round Tabler an einem Tag bei Opel Müller in Friedrich-August-Hütte getroffen, um die zahlreichen Geschenke in Umkartons zu packen. Das musste coronabedingt dieses Mal anders organisiert werden. Die Präsente wurden bei Schulen, Kindergärten, Jugendfeuerwehren, dem Kinderschutzbund und weiteren Organisationen eingesammelt, zu Opel Müller gebracht und dort an mehreren Tagen von kleinen Teams in die Umkartons gepackt.

Besonders engagiert zeigte sich Hella Bessel. Die Nordenhamerin unterstützt seit Jahren den Service-Club und hat den Weihnachtspäckchenkonvoi schon mehrmals mit nach Osteuropa begleitet. „Wer einmal mitgefahren ist, weiß, dass sich der Aufwand lohnt“, sagt Hella Bessel. Die Kinder in Bulgarien, Moldawien, Rumänien und in der Ukraine seien mehr als dankbar für die Geschenke.

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Dank an Hella Bessel

So hat Hella Bessel bereits im Frühjahr damit begonnen, Kleinigkeiten zu sammeln und zu verpacken. 500 Präsente kamen allein von ihr. „Für nächstes Jahr habe ich schon wieder einiges gesammelt“, erzählt sie.

Am vergangenen Sonnabend verluden die Round Tabler die Umkartons in einen Lastwagen und brachten sie zur Sammelstation nach Brake. Federführend organisiert hat die Aktion in diesem Jahr Sven Lukat. „Danke an alle, die Geschenke abgegeben haben“, sagt er, „ein besonderer Dank geht an Hella Bessel.“

„Der Weihnachtspäckchenkonvoi funktioniert auch unter Einhaltung der Corona-Regeln und wir machen weit über 1000 Kinder glücklich“, meint Club-Mitglied Hauke Schneider.

Ohne Begleitung

Im Unterschied zu den vergangenen Jahren können die Round Tabler den Konvoi in diesem Jahr nicht begleiten. „Wenn wir an alten Strukturen festhalten, gehen wir nur ein hohes Risiko ein, da das Umfeld des Konvois sich täglich und stündlich verändert: von Risikogebieten, Durchfahrtsbeschränkungen auf den Routen, bis Lockdown und Notständen in den Zielländern, die im Raum stehen“, heißt es auf der Webseite des Konvois. „Das bedeutet in diesem Jahr: Der Konvoi fährt weiterhin und die Päckchen werden komplett über befreundete und bekannte Speditionen in die Zielländer gebracht.“ Die Geschenke aus Nordenham sind in diesem Jahr für Kinder in Rumänien bestimmt.

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