Nach dem Tod des vorherigen Vorsitzenden der Arbeiterwohlfahrt (Awo) Region Unterweser Udo Hümmer im Oktober vergangenen Jahres, und dem späteren Rücktritt der stellvertretenden Vorsitzenden Uta Elb, wurde die Awo Region Unterweser zunächst kommissarisch von Angelika Czenkusch und Bernd Bremermann weitergeführt. Zur neuen Vorsitzenden wählten die Mitglieder jetzt Angelika Czenkusch vom Ortsverein (OV) Nordenham.

„Wir fangen jetzt bei Null wieder an“, sagte die neue Vorsitzende. Schwerpunkte hat sich die Awo bei den Themen Flüchtlinge und Kinderarmut gesetzt. „Das Thema Flüchtlinge ist sehr aktuell und geht uns alle an“, unterstrich die Vorsitzende, „an dem Thema Kinderarmut sind wir schon seit Jahren dran und werden auch in Zukunft hier weiter agieren.“

Damit auch die Ortsvereine in ihrem Umfeld viele Flüchtlings-Projekte auf die Beine stellen können, haben sie jetzt die Möglichkeit Anträge an die Region Unterweser zu stellen, um eine finanzielle Unterstützung bis zu 3000 Euro zu erhalten. Ferner wurde beschlossen, ein Netzwerk „Armut und Armutsbekämpfung in der Wesermarsch“ aufzubauen und dieses Thema durch regelmäßige Vortragsreihen aufzuarbeiten.

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Zudem sollen Kooperationen mit der Universität Oldenburg und der Jade-Hochschule geschlossen werden, damit sich Studenten mit wissenschaftlichen Arbeiten dem Thema widmen können. Auch die Ortsvereine sollen bei der Umsetzung von themenspezifischen Projekten unterstützt werden.

Zu den Gästen der Versammlung gehörte Dr. Harald Groth, Vorsitzender des Bezirksverbandes der AWO. Er würdigte die Arbeit von Udo Hümmer. „Mit ihm ging eine Ära zu Ende. Doch durch den neuen Vorstand wurden die Grundlagen geschaffen, gut neu zu beginnen.“ Der Bezirksverband wird künftig auch stärker in politischen Belangen aktiv und in der Umsetzung von politischen Projekten unterstützen, kündigte er an.

In naher Zukunft werden sich der Bezirksverband, aber auch die Region Unterweser, auf die Gewinnung von neuen und vor allem jungen Mitgliedern konzentrieren, hieß es. Dazu sollen „junge Themen“ weiter in den Mittelpunkt der Arbeit des Verbandes gerückt werden.

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