Diekmannshausen Peter Kaufmann, technischer Geschäftsführer des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands (OOWV), und Projektleiterin Dina Leipner eröffneten die Ausstellung jetzt.

Peter Kaufmann begrüßte in seiner Rede besonders den 94-jährigen Dr. Willy Büsing und dessen Ehefrau Dorle Büsing (77) aus Jade. Sie standen in den vergangenen Wochen als Interviewpartner zur Verfügung. Was sie zu den Themen „Trinkwasserversorgung früher“ und „Sturmflut 1962“ zu erzählen haben, können sich die Besucher der Ausstellung jetzt an Audiostationen anhören.

Peter Kaufmann betonte außerdem die Bedeutung des Speicherpumpwerks in Diekmannshausen. Die Anlage aus dem Jahr 1956 ist fast im Original erhalten und das erste eigene Gebäude des OOWV. „Es ist für uns ein Dokument der Technik- und Zeitgeschichte“, sagte er.

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Dina Leipner lobte die Macher der neuen Ausstellung – das Erlebniskontor (Bremen), das Bremer Bühnenhaus und den Berliner Künstler Jose Campaña Lewis. Auch dankte sie den am Umbau beteiligten Firmen, die unter anderem umfangreiche Maßnahmen eines umfassenden Brandschutzkonzepts umgesetzt haben. Die Projektleiterin ist vom Erfolg der Ausstellung überzeugt. Sie lobte das Konzept als „frisch und offen“. Geschichte werde modern dargestellt. „Das spricht auch junge Menschen an“, sagte sie.

Im Mittelpunkt stünden Kernbotschaften. „Niemand muss Angst vor langen Texten haben“, sagte sie. Wer Wissen vertiefen wolle, bekomme dazu aber ebenso Möglichkeit, beispielsweise durch eine Verlinkung zur OOWV-Internetseite, auf der viele Themen umfassend erklärt werden.

Das älteste Speicherpumpwerk des Verbands wird noch bis zum Jahr 2018 zu einer modernen Wissenswelt umfunktioniert. Es ist seit Jahren ein zertifizierter Lernstandort. Erwachsene, Gruppen und Schulklassen erfahren dort alles über die Wasserförderung, den Grundwasserschutz und das Leben der Menschen in der Region, als es noch keine modernen Wasserwerke gab. Die unterirdischen Wasserspeicher aus den 1950er Jahren werden noch heute genutzt.

Besucher sind montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr sowie mittwochs zusätzlich von 14 bis 17 Uhr willkommen. Am Wochenende ist die Ausstellung, die unter dem Motto „Wasser nutzen – Wasser schützen“ steht, sonnabends von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Gruppen sollten sich vorher unter Telefon   0 44 01/91 61 56 anmelden, damit für die Teilnehmer eine Führung durch die Ausstellung organisiert werden kann. Hierfür stehen neben Projektleiterin Dina Leipner noch Anja Kobbe und Ilse Eschen-Osterkamp zur Verfügung.

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