NORDENHAM Wir sehen sie nicht, wir riechen sie nicht, und schmecken können wir sie auch nicht. Und doch ist Luft nicht nichts. Das erfahren mehr als 250 Kindergarten-Kinder beim vierten Forschertag am Donnerstag und an diesem Freitag in der Stadthalle Friedeburg.

Thema sind diesmal die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft. In kleinen Experimenten lernen die Fünfjährigen, warum manche Sachen auf dem Wasser schwimmen und andere nicht, was Regenwürmer so treiben, was brennt und was nicht und wofür die Luft so alles gut ist.

Dudeck organisiert

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Währenddessen eilt Jochen Dudeck durch das Gewusel und ist einfach nur glücklich. Der Leiter der Stadtbücherei hat die Forschertage organisiert und freut sich, dass die Kinder mit Leib und Seele dabei sind. Und er freut sich über sein großartiges Team, das anpackt und ihn nicht alleine machen lässt. Dazu gehören auch drei Trainer: die Erzieherin Heide Schlack vom Kindergarten Mitte sowie die beiden Industriemeister Marcus Willms und Frank Patzke, die bei Kronos Titan beschäftigt sind.

Frank Patzke spielt mit dem Feuer. Mit einem Anzünder setzt er das Rubenssche Feuerrohr in Gang, durch das Propangas strömt. Die Flammen züngeln im Rhythmus der Titel „Lucifer“ von Alan Parson‘s Project und „Feuer frei“ von Rammstein. Die Flammen bilden die Schallwellen nach – eine beeindruckende Vorführung, mit der der 44-Jährige einen gemeinsamen Schlusspunkt für alle Kinder aus elf Kindergärten setzt.

Kaum weniger beeindruckend ist die Reise zum Mond, die – wie könnte es anders sein – von den Sternfreunden angeboten wird. Mit einer zischenden Rakete fliegen die Kinder dorthin. Der Sternfreunde-Vorsitzende Reinhard Herden und seine Frau Gertraud erwarten sie. Die Kinder erfahren, dass es auf dem Mond keine Luft gibt und dass sie wegen der geringen Schwerkraft dort nur 3 Kilo wiegen würden, wenn sie hier auf Erden 20 Kilo wiegen.

Federleicht geht es auch beim Kinderhaus Blauer Elefant des Kinderschutzbundes zu, der in vier Stationen deutlich macht, dass Luft nicht nichts ist. So lässt Silke Sommer hellblaue Luftballons in der heißen Luft eines Föns tanzen. Zwei beherrscht sie locker, doch mit dreien wird es schwierig. Dass der Rückstoß aus Luftballon Rennautos antreiben kann, zeigt eine Modell-Rennstrecke. Allerdings ist die Fahrt ziemlich schnell zu Ende.

Um die Luft geht es auch am Stand der Klasse 10R2 der Schule Am Luisenhof. Zusammen mit dem Lehrer Rainer Sogemeyer und 15 Schülern basteln die Kinder kleine Segelboote aus Styropor, die anschließend, von einer Windmaschine angetrieben, eine Regatta fahren müssen. Wohl dem, der seinem Boot die richtige Form gegeben hat.

Dass ein rohes Ei nicht in reinem Wasser schwimmt, lernen die Kinder am Stand der Drittklässler der Grundschule Phiesewarden. Erst wenn 5 bis 6 große Löffel Salz ins Wasser gerührt werden und damit dessen Dichte steigt, schwimmt das Hühnerei auf, erklärt die Lehrerin Rhonda Eich.

Würmern auf der Spur

Um ganz spezielle Tiere geht es am Stand der Kinder- und Jugendfarm, die sich erstmals beim Forschertag präsentiert: Regenwürmer und andere Bodenlebewesen. Ausgerüstet mit einer Taschenlampe und mehreren verschieden großen Lupen beobachten die Kinder die Gänge, die die Regenwürmer in die Erde fressen, die die Jugendfarm-Mitarbeiter in Glaskästen gefüllt hatten.

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Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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