Waddens Sie sind ein „Dorf mit Zukunft“. Das haben die Waddenser schwarz auf weiß, nachdem sie den gleichnamigen Kreiswettbewerb gewonnen haben, auf den nun erst der Regional- und dann mit Chance der Landesentscheid folgt. Doch wie sieht die Waddenser Zukunft aus? Besteht sie auch darin, dass das Neubaugebiet An der Schmiede erweitert wird, was problemlos möglich wäre? Die Dorfgemeinschaft mit Dirk Warns an der Spitze möchte das gerne herausfinden und bittet daher alle potenziellen Häuslebauer, die sich vorstellen könnten, in Waddens einen Bauplatz zu erwerben, sich bei der Gemeinde zu melden.

Im Jahr 2000 war der Bebauungsplan für das Neubaugebiet An der Schanze rechtskräftig geworden. Es hat immerhin 17 Jahre gedauert, ehe die Wohnungsbaugesellschaft Wesermarsch aus Brake, die als Investorin in Erscheinung trat, alle 14 Bauplätze hatte veräußern können. Die vergleichsweise lange Zeit bremse nun ein wenig die Euphorie möglicher Investoren, so Butjadingens Bauamtsleiter Axel Linneweber. Die Gemeinde sei mit der Wohnungsbaugesellschaft über eine mögliche Erweiterung des Baugebiets im Gespräch, sagt er. Konkret sei aber noch gar nichts.

Bessere Argumente für Verhandlungen mit der Braker Gesellschaft oder einem anderen Investor hätte die Gemeinde indes, wenn sie Interessenten für Bauplätze vorweisen könnte. Bei der Suche nach solchen Interessenten will die Dorfgemeinschaft nun Schützenhilfe leisten. Dirk Warns und seine Mitstreiter bitten alle möglichen Interessenten an einem Bauplatz in Waddens, sich mit Axel Linneweber (Telefon   04733/8930) in Verbindung zu setzen und sich unverbindlich auf eine Liste setzten zu lassen. Das sollte möglichst bis zum Anfang des neuen Jahres geschehen.

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An der Schmiede könnten laut Axel Linneweber bis zu 14 neue Bauplätze entstehen – entweder auf einen Schlag oder abschnittsweise. Der große Vorteil ist, dass es für das Areal bereits einen rechtskräftigen Bebauungsplan gibt. Ein Investor müsste die Fläche nur noch von dem Privateigentümer, dem sie gehört, erwerben und könnte dann ohne Umwege mit der Erschließung der Baugrundstücke beginnen. Nirgendwo sonst in der Gemeinde gibt es eine solche Situation.

Nun ist entscheidend, ob sich Interessenten melden. Sollte das nicht der Fall sein, gelte es, so Dirk Warns, andere kreative Lösung zu finden, um sie zu sichern, die Zukunft des Dorfs mit Zukunft.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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