EINSWARDEN Durchaus dramatisch ist es jetzt bei der Jahreshauptversammlung des Kleingärtnervereins Sonnenblume zugegangen. Am Ende standen die Mitglieder nur noch mit einem Rumpf-Vorstand aus dem Ersten Vorsitzenden Heinz Junge und der neuen Zweiten Vorsitzenden Ilona Friehm da.

„Zwangsverwaltung droht“

Die Position des Zweiten Vorsitzenden war schon seit dem Rücktritt des Amtsinhabers im vergangenen Jahr unbesetzt. Um ein Haar wäre die Wahl von Ilona Friehm sogar noch schiefgegangen, weil sie sich zunächst um das Amt der Schriftführerin bewerben wollte, das Anja Schimmel nach mehreren Jahren abgeben wollte. Erst als Heinz Junge darauf verwies, dass die Anlage vom Ordnungsamt zwangsverwaltet werden könnte, wenn sich kein neuer Zweiter Vorsitzender finde, kandidierte Ilona Friehm für dieses Amt.

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Allerdings hatte der Verein damit immer noch keine neue Schriftführerin. Auch einen Ersten Kassierer haben die Sonnenblume-Schreber nicht mehr, denn der bisherige Amtsinhaber Wolfgang von Nethen quittierte den Dienst. Nicht nur das: Ein nicht geringer Teil der insgesamt 29 Anwesenden verließ bei den Wahlen nach und nach den Gastraum des Vereinsheims, was die Zahl möglicher Kandidaten für frei gewordene Ämter weiter verringerte.

Das ließ Heinz Junges Frustration wachsen, und er drohte damit, das Vereinsheim samt integrierter Kneipe schließen zu lassen: „Mir wird als alleiniger Funktionsträger die Verantwortung zu groß.“ Erst als sich Ilona Friehm auf seine Seite stellte, war das Thema vom Tisch.

Komplett vakant bleiben zunächst auch die Posten im Festausschuss. Das könnte darauf hinaus laufen, dass sämtliche Feiern bis auf Weiteres ausfallen. Anhaltende Kritik an dem Festivitäten-Angebot des Vorstandes hatte die Motivation zur Mitarbeit im Festausschuss auf den Nullpunkt sinken lassen. Auch ein neuer Abschnittsleiter konnte nicht gefunden werden.

Im Juli, sagte Heinz Junge, werde eine weitere Versammlung einberufen, in der der Vorstand komplettiert werden soll. Heinz Junge ermahnte die Schreber zusätzlich, die Anlage sauber zu halten.

Die Zahl der Mitglieder ist mit 113 in etwa stabil. Keine Einigung erzielten die Anwesenden bei der vom Vorstand gewünschten Erhöhung der Pachten und der Strompauschale.

Diebe wüten im Heim

Im Jahresrückblick des Ersten Vorsitzenden nahm ein ärgerliches Ereignis von Anfang des Jahres breiten Raum ein: Unbekannte waren in der Nacht zum 8. Januar in das Vereinsheim eingebrochen. Sie leerten das Sparfach und transportierten zwei Benzinkettensägen ab. Auch ein DVD-Player, ein Drucker und die Kinderkasse fiel den Dieben in die Hände. Zudem zerstörten sie die Toilette. Heinz Junge bezifferte den Schaden auf etwa 3500 bis 4500 Euro. Die nächste schlechte Nachricht: Die Versicherung deckt den Schaden nur zu 75 Prozent ab.

in der Anlage ehrte der Erste Vorsitzende Heinz Junge Norbert Zurawski, Gerold Trüper, Uwe Kroll, Wolfgang von Nethen und die frühere Vorsitzende Gertrud Meyer.

sind Steffen Lüder, Michael Knebel, Heidemarie Buscher, Hazbi Lyka und Anton Pryzygocki.

sind Uwe von Bergen, Willi Schindler, Heinz Henning von Minden und Klaus Kasischke.

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