Berne Dreimal vier Unterschriften besiegelten am Sonnabend in feierlicher Runde ein neues Zeitalter im Rettungswesen. Der Geschäftsführer der Northern HeliCopter (NHC) Frank Zabell, Wilfried Barysch, Vorstandsmitglied des Johanniter Regionalverbands Weser-Ems, sowie sein Kollege Hans-Ulrich Diers, der bei den Johannitern Vorstandsmitglied der ehrenamtlichen Helfer ist, unterzeichneten die Verträge für ein neues Kooperationsprojekt.

Versteckt am Deich

In der versteckt am Bardenflether Weserdeich liegenden Leitstelle der Johanniter, in der sich bereits die Hausnotrufzentrale für ganz Niedersachsen verbirgt, werden in der dort neu geschaffenen Leitstelle „VentusMedic“ künftig die Fäden für die medizinische Versorgung im Offshore-Bereich zusammenlaufen.

Die Energiewende stellt die medizinische Notfallversorgung in diesem Bereich vor ganz neue Herausforderungen. Mehr als 2000 Menschen werden bald ihren Arbeitsplatz mitten auf der Nord- und Ostsee haben, hieß es in den Ansprachen. Knut Gerdes, Geschäftsführer EMS Martime Offshore GmbH, erläuterte die Zusammenarbeit der Kooperationspartner, zu denen auch das Klinikum Oldenburg gehört, bei der medizinischen Versorgung. Sie werde den Auftraggebern der Branche als Gesamtpaket angeboten, sagte Gerdes.

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Rund um die Uhr besetzt

Sowohl die Rettung aus der Luft als auch der Einsatz zu Wasser bei widrigen Wetterlagen werden gewährleistet. Doch bei bis zu 150 Kilometern Entfernung zum Festland sind Flugzeiten von einer halben Stunde und mehr die Regel, hieß es weiter. Von der „VentusMedic“-Leitstelle in Bardenfleth gibt es künftig so lange für die Ersthelfer Unterstützung per Funk oder Videoübertragung, bis der Notarzt vor Ort ist. Besetzt ist die Leitstelle rund um die Uhr mit Piloten und Rettungsassistenten, die kompetent Anweisungen geben können.

Elf Arbeitsplätze werden geschaffen, freute sich Bürgermeister Franz Bittner stolz über die Auswahl des Standorts in seiner Gemeinde.

Johanniter-Dienststellenleiter Alexander Jüptner, Sören Marcel vom Havarie-Kommando Cuxhaven, Pilot Stefan Beier und der Bereichsleiter für maritime Koordination Thomas van der Laan luden die Gäste anschließend zu einem Rundgang durch die neue Leitstelle ein.

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