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Carl Wilhelm Meyer in Oldenburg
Traditionsunternehmen CWM beantragt Insolvenz

Nordenham Die Stadtverwaltung soll Möglichkeiten für einen sogenannten Cap-Markt in Blexen prüfen. Dazu soll sich die Verwaltung mit dem Expansionsplaner der Genossenschaft der Werkstätten für Behinderte (GDW) bzw. dem Unternehmen Cap in Verbindung setzen.

Gleichzeitig soll die Stadtverwaltung prüfen, ob und welche Fördermöglichkeiten es bei einer Ansiedlung eines Cap-Marktes in Blexen geben könnte.

Das hat der Stadtrat auf Antrag der SPD-Fraktion beschlossen. Über das Ergebnis der Prüfungen soll umgehend im Wirtschaftsausschuss des Stadtrates beraten werden.

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Cap ist ein deutsches Handelsunternehmen mit Hauptsitz in Stuttgart. In den bundesweit mehr als 100 Cap-Märkten arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam. Der Name ist von Handicap abgeleitet, der englischen Bezeichnung für Benachteiligung.

Betrieben werden Cap-Märkte in einem Franchise-System in der Regel von örtlichen Integrationsunternehmen oder Werkstätten für behinderte Menschen. Die Konzeption wird von der Genossenschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (GDW) verantwortet.

Nach Ansicht der SPD-Stadtratsfraktion könnte ein Cap-Markt das Nahversorgungsproblem in Blexen lösen, nachdem Ende 2015 der Nahkauf-Markt in der Ortsmitte aufgegeben hatte.

Die SPD sieht sich zu ihrer Initiative auch durch das Verträglichkeitsgutachten für die Erweiterung des Einswarder Netto-Marktes ermutigt. Nach diesem Gutachten gibt es in Blexen lediglich Marktchancen für einen um ein Lebensmittelsortiment und Dienstleistungen erweiterten Kiosk oder Backshop mit 150 bis 200 Quadratmetern Verkaufsfläche.

Dr. Tilman Kaethner (CDU) begrüßte den Vorstoß der SPD-Fraktion für einen Cap-Markt in Blexen, forderte aber zugleich, auch andere mögliche Initiativen für ein neues kleines Lebensmittelgeschäft in Blexen nicht außer acht zu lassen.

„Ich habe große Hoffnung, dass ein Cap-Markt in Blexen genug Kunden bekommen kann – auch im Zusammenhang mit den geplanten weiteren Vorhaben der Dorferneuerung“, sagte SPD-Ratsmitglied Maik Buhr, der in Blexen wohnt.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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