NORDENHAM Die meisten Einzelhändler sprachen von guten Umsätzen. In einem Nordenhamer Geschäft boomte der Verkauf von Fanartikeln.

VON ULRICH SCHLÜTER

NORDENHAM - Das Weihnachtsgeschäft hat die Erwartungen des Nordenhamer Einzelhandels nahezu erfüllt. Nach den Worten von Rolf Ahlers, Vorsitzender des Nordenhamer Werbekreises, sprachen viele Geschäftsleute von sehr guten bis zufrieden stellenden Umsätzen in den Wochen vor den Festtagen. Das Geschäft mit Bekleidung, die gern verschenkt wird, habe dagegen nach Auskunft einiger Textlisten unter dem milden Wetter gelitten, das die Umsätze dämpfte.

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Alles in allem klagte der Einzelhandel unter den für die Jahreszeit eher untypischen Temperaturen. „Es war deutlich zu warm“, sagte Rolf Ahlers. Winterware habe daher nicht den erhofften Absatz gefunden. Dennoch lag der Umsatz bei vielen Geschäften auf dem Niveau des Vorjahres, sagte Ahlers weiter. Mit diesen Ergebnissen waren die Geschäftsleute zufrieden.

Während die meisten Einzelhändler die Umsätze des Vorjahres halten konnten, boomte das Weihnachtsgeschäft bei Sabine Miek-Rebehn und Anke Weers. Seit März betreiben die beiden Frauen das Fanartikelgeschäft an der Bahnhofstraße und freuten sich bis dahin schon über gute Umsätze – doch das Weihnachtsgeschäft übertraf ihre Erwartungen noch. „Das hatten wir uns so nicht vorgestellt“, betonte Sabine Miek-Rebehn. Erst nach Geschäftsschluss seien sie dazu gekommen, die Regale wieder aufzufüllen.

Der Renner waren die Fanartikel des Bundesliga-Tabellenführers SV Werder Bremen. Ob Tassen, Adventskalender oder Trikots, alles fand reißenden Absatz. Hoch im Kurs lagen auch Fanartikel des Bundesligisten Hamburger SV. Auf dem dritten Platz rangierte der Rekordmeister Bayern München. Vor allem Trikots von Podolski und Schweinsteiger waren bei den meist jugendlichen Fans beliebt. Die Namen Klose, Diego und Borowski zierten viele Weder-Leibchen, die Sabine Miek-Rebehn und Anke Weers in ihrem Geschäft verkauften.

„Wir sind höchst zufrieden“, bilanzierte Sabine Miek-Rebehn und freute sich sowohl über ein erfolgreiches sportliches als auch geschäftliches Jahr 2006. Und ein Umtausch ist im Fanshop nicht ausgeschlossen. Dazu werde es jedoch in den seltensten Fällen kommen, ist die Inhaberin überzeugt.

An so hervorragende Umsätze im Winter- und Weihnachtsurlaub erinnert sich Rolf Ahlers gern. „Es waren schöne Zeiten“, merkt der Reisebüro-Inhaber an. Bis zur Währungsumstellung im Jahr 2002 waren die Reisen bereits ein Jahr im Voraus ausgebucht. Ziele waren meist die wärmeren Gefilde in Asien und die Kanarischen Inseln. Rundreisen in Thailand und Kambodscha waren begehrt.

Wer Anfang Januar zurück war, buchte nach den Worten von Rolf Ahlers gleich wieder die nächste Winterreise. Die Kataloge, die dann im Juli erschienen, waren nur Makulatur, die Angebote bereits vergriffen. Ein Weihnachtsgeschäft gebe es so nicht mehr, resümierte der Reisekaufmann.

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