RODENKIRCHEN Die Tennisfreunde in der Wesermarsch müssen von einem ihrer größten und verdientesten Förderer Abschied nehmen. Bram ter Schiphorst, Ehrenvorsitzender des Kreisverbandes Wesermarsch im Niedersächsischen Tennisverband, starb jetzt im Alter von 83 Jahren.

Über drei Jahrzehnte hat Bram ter Schiphorst dem Tennissport nicht nur in der Wesermarsch gedient. Engagement, Hilfsbereitschaft und Optimismus sowie seine überaus freundliche Art und sein stetiges Lächeln waren Eigenschaften, die Bram ter Schiphorst nicht nur zu einem gern gesehenen Gast auf allen Tennisanlagen machten, sondern mit denen er sich auch sehr erfolgreich für die Belange des Tennissports und der Vereine einsetzte.

Dabei hatte Bram ter Schiphorst erst recht spät zum Tennissport gefunden. Während seiner Jugendzeit spielte der gebürtige Hamburger Fußball und Handball. Seine Karriere als Tennisfunktionär begann 1971 in Dissen im Teuteburger Wald, als er zu den Mitbegründern des TC Dissen gehörte und dessen Vorsitzender wurde. Dort baute er auch „seinen“ ersten Tennisplatz. Der Verein machte ihn zum Ehrenvorsitzenden.

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Aus beruflichen Gründen kam Bram ter Schiphorst 1973 nach Brake, wo er Betriebsleiter der Fettraffinerie wurde. Er blieb nicht lange „nur“ aktives Mitglied im damaligen Tennisverein Brake, schon bald wurde er Jugendleiter und dann Vorsitzender. In dieser Funktion war er maßgeblich am Bau der aus sieben Plätzen bestehenden Anlage des Vereins beteiligt.

1984 wurde Bram ter Schiphorst zum Vorsitzenden des Tennis-Kreisverbandes Wesermarsch gewählt. Während seiner 17-jährigen Amtszeit lag ihn die Jugendförderung besonders am Herzen. Auch seine guten Kontakte zum Präsidium des Niedersächsischen Tennisverbandes, dessen Strukturkommission er angehörte, waren für die Vereine in der Wesermarsch von unschätzbarem Wert. Bei seinem Ausscheiden als Kreisvorsitzender wurde Bram ter Schiphorst 2001 mit der goldenen NTV-Ehrennadel ausgezeichnet.

Viele Jahre war Bram ter Schiphorst auch als Trainer, Oberschiedsrichter und Spieler auf den Tennisplätzen unterwegs. In seinem Wohnort Rodenkirchen gehörte er zu den Mitbegründern des TC Stadland. Auch im „Ruhestand“ bot er seine Hilfe an, die gern angenommen wurde. Bram ter Schiphorst wird dem Tennissport fehlen.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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