BRAKE „Sie tun alles dafür, dass Kinder vernünftig aufwachsen, um die Gesellschaft voranzutreiben“, lobte Landrat Michael Höbrink am Freitag die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter des Kinderschutzbundes Brake. Im Beisein zahlreicher Gäste wurde im Kinderhaus „Blauer Elefant“ an der Bürgermeister-Müller-Straße das 25-jährige Bestehen des Ortsverbandes gefeiert.

Die Bedeutung des Kinderschutzbundes habe seit seiner Gründung 1985 stetig zugenommen, „weil sich die Verhältnisse nicht so entwickelt haben, wie wir vor 25 Jahren dachten“, sagte Höbrink. Familienstrukturen hätten sich geändert, und viele Eltern hätten nicht mehr das Wissen, mit Kindern richtig umzugehen. Hier setze der Kinderschutzbund mit seinen Hilfsangeboten an. Wer diese Angebote annehme, beweise, dass er sich kümmert. „Wer hierher kommt, zeigt keine Schwäche, sondern Stärke“, betonte Höbrink.

„Die Stadt hat eine tolle Einrichtung“, sagte die erste stellvertretende Bürgermeisterin Ursula Schinski. „Den Kinderschutzbund kennt jeder, er lebt und arbeitet für die Menschen vor Ort“. Deshalb habe die Stadt auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten dafür gesorgt, die Einrichtung „überlebensfähig“ zu halten, so Schinski. Und das werde auch so bleiben, versicherte sie. Dabei ging sie mit gutem Beispiel voran, in dem sie eine persönliche Spende in Höhe von 500 Euro zusagte.

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Beide hatten in ihren Ansprachen an die Mitbegründerin und langjährige Vorsitzende Irene Steinhagen erinnert, die 2007 verstorben ist. Irene Steinhagens „unglaubliches Engagement“ gerade in der Anfangszeit sei „gelebte Ehrenamtlichkeit“ gewesen, sagte Höbrink.

Auf eine bebilderte „Zeitreise“ nahm die Vorsitzende Dunja Menke alle Gäste mit – sie erinnerte an den Umzug 1992 an den jetzigen Standort, an die Übernahme des Ferienpasses 1998 oder an die Horterweiterung auf 20 Plätze im Jahr 2004.

Hannelore Bohlken vom Vorstand ehrte die Gründungsmitglieder und langjährigen Mitglieder Margit Dierßen, Annegret Göhring, Brigitta Logemann, Bärbel Martin, Gabriele Osmers, Gertrud Sacher, Rosemarie Seele, Bärbel Sloma und Hermann Steinhagen mit Blumen, Mitarbeiterin Christine Drescher erhielt einen „Schutzengel“.

Zwischendurch sangen Nathalie und Noel Möller sowie Larissa Diers, begleitet an der Gitarre von Chorleiterin Cornelia Desenz und Carmen Schau, Lieder über Kinder und deren Rechte.

Friederike Meiwald vom Landesverband des Kinderschutzbundes und Sebastian Böstel vom Vorstand des Paritätischen gingen in ihren Grußworten auf die allgemeine Situation von Kindern ein. Die wachsende Kinderarmut entwickele sich zu einem existenziellen Problem der Gesellschaft, betonten sie.

Torsten Wewer Kanalmanagement / Redakteur
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