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ABBEHAUSEN Der Verein benötigt ein neues Domizil. Die jetzige Unterkunft auf dem Moeller-Gelände steht bald nicht mehr zur Verfügung.

von norbert hartfil ABBEHAUSEN - Natürlich trägt der Vorstand in einem Verein die Hauptverantwortung. Aber das heißt noch lange nicht, dass er auch sämtliche Arbeiten übernehmen muss. Aus dieser Erkenntnis heraus hat sich das Theater Fatale jetzt fünfeinhalb Jahre nach seiner Gründung eine neue Organisationsstruktur gegeben. Ziel ist, die vielen Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen.

Unter dem Vorstand gibt es jetzt als Bindeglieder zwischen der Vereinsführung und den aktiven Mitgliedern drei „Organisatoren des Spielbetriebes“. Für diese Posten wurden in der Jahreshauptversammlung Uschi Wilkens (Verantwortliche für Kommunikation und Verwaltung), Detlef Glückselig (Verantwortlicher für Spiel) und Ralf Taszus (Verantwortlicher für Technik) gewählt.

Aufgrund der neuen Aufgabenverteilung ergaben sich auch Veränderungen im Vorstand. Für den ausgeschiedenen Detlef Glückselig übernahm Gudrun Repert die Pressearbeit. Ihre Aufgaben als Kassenwartin gab sie an Frank Repert ab. Während diese Positionen nur kommissarisch bis zur eigentlichen Wahl im nächsten Jahr besetzt wurden, stand turnusgemäß die Neuwahl des 2. Vorsitzenden auf der Tagesordnung. Dabei bestätigten die rund 40 Fatale-Mitglieder, die zu der Zusammenkunft in der Abbehauser Gaststätte „Butjadinger Tor“ gekommen waren, Wolfgang Heeren einstimmig in seinem Amt. Schriftführerin ist wie bisher Nicole Funk.

Der 1. Vorsitzende Dietmar Günther erinnerte in seinem Jahresbericht an die Bühnenerfolge der vergangenen Monate. Zwar habe die Theatergruppe mit dem Kriminalstück „Die Hölle wartet nicht“ weniger Besucher (1475) als mit der Boulevard-Klamotte „Mrs. Markham“ (1700) angesprochen. Aber gelohnt habe sich der Genrewechsel auf jeden Fall.

Fest steht bereits der grobe Terminplan für das neue Stück im nächsten Jahr. Es soll im Juni in der „Friedeburg“ aufgeführt werden. Die Überschneidung mit der Fußball-Weltmeisterschaft lässt sich nach Angaben der Pressewartin Gudrun Repert nicht vermeiden, weil sonst die Stadthalle nicht über mehrere Wochen zur Verfügung steht. Welches Stück die Fatalen spielen, ist noch nicht entschieden. Die Regie soll wieder Ulf Görges aus Oldenburg übernehmen.

Bewegung ist laut Repert wieder in die Bemühungen gekommen, den alten Güterschuppen an der Müllerstraße als Theater-Domizil zu nutzen. „Es gibt Gespräche mit der Stadt“, sagt sie. Ein festes Zuhause benötigt der 170 Mitglieder zählende Theaterverein umso mehr, weil er über kurz oder lang die bisherigen Räumlichkeiten auf dem Moeller-Gelände in Friedrich-August-Hütte aufgeben muss. Aufgrund eines Eigentümerwechsels haben die Fatalen ihre bisherige Werkstatt in einer alten Moeller-Halle bereits geräumt und sind in ein anderes Fabrikgebäude umgezogen. Doch auch dort können sie nach Reperts Worten „höchstens noch ein Jahr“ bleiben.

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