Strückhausen „Diese Milchpreissenkung ist ein Schock. Dass der Preis im Januar immer sinkt, das ist normal. Aber gleich um fünf Cent von 40 auf 35 Cent pro Kilogramm, das ist schon ein Schlag ins Kontor.“ Gustav Döding, Geschäftsführer des Milchkontrollvereins Strückhausen, weiß, dass die Milchbauern mit einem Preis von 35 Cent pro Kilogramm zwar gerade noch leben können, doch der Preissturz bereitet schon Sorgen. „Die Milchbauern hatten sich in den vergangenen Monaten gerade erholt, diese Nachrichten schmecken nicht besonders“, sagt der 76-Jährige, der seit 61 Jahren im Landeskontrollverband Weser-Ems aktiv ist.

Döding legte jetzt die Zahlen des Milchkontrollvereins Strückhausen für das Berichtsjahr 2016/2017 vor. Die Zahl der Betriebe ist im Berichtsjahr 63 konstant geblieben. Im Vorjahr waren noch vier Betriebsaufgaben registriert worden. Die Zahl der Kühe sank um 187 auf 7565, die Milchleistung pro Jahr und Kuh um 177 Kilogramm auf 7601 Kilogramm.

Die Versammlung wurde vom Vorsitzenden Cord von Runnen geleitet. Die Entlastung von Vorstand und Geschäftsführer erfolgte einstimmig. Das Vorstandsmitglied Heiko Holthusen wurde einstimmig wiedergewählt.

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Für den turnusmäßig ausscheidenden Kassenprüfer wurde Stefan Müller neu gewählt. Die Vertrauenspersonen Stefan Müller, Leenert Cornelius, Gerriet Bruns und Heiko Holthusen wurden wieder für drei Jahre bestätigt. Neu gewählt wurde Harm Mönnich, Oldenbrok. Harald Hillmer und Karl-Heinz Sommer scheiden aus. Sie wurden vom Vorsitzenden mit einem Präsent verabschiedet.

Der Trend zu größeren Herden hält weiter an, betonte Gustav Döding. Die durchschnittliche Herdengröße im Milchkontrollverein Strückhausen betrage 120 Kühe.

Andreas Vogel vom Landeskontrollverband Weser-Ems trug den Verbandsbericht vor. Im Anschluss hielt Jendrik Holthusen vom Grünlandzentrum Ovelgönne einen interessanten Vortrag zum Thema „Proweideland – Umsetzung und Weiterentwicklung der Weidecharta“.

Hans-Carl Bokelmann Jade/Ovelgönne / Redaktion Brake
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