„Ermittlungen gegen Braker Krippe“, Artikel in der Ð  vom 5. August.

Wir lassen seit nunmehr vier Jahren unsere Kinder in der Kita „Zwergnase“ betreuen und sind mit der frühkindlichen Erziehung dort mehr als zufrieden. Wir haben Maike Browatzki in dieser Zeit als hochmotivierte und engagierte Erzieherin und Kita-Leiterin sowie als Person kennen gelernt, die weit davon entfernt ist, einen persönlichen Vorteil aus der Kita und damit verbundenen Zahlungen ziehen zu wollen. Wenn man ihr überhaupt einen Vorwurf machen will, dann höchstens den, dass ihr administrative Aufgaben nicht leicht fallen und sie diese – um Geld zu sparen – trotzdem selbst wahrnimmt. Insoweit haben wir keinen Zweifel daran, dass sich der gegen sie erhobene Vorwurf nicht erhärtet und das Verfahren zeitnah eingestellt wird.

Vielmehr stellt sich uns die Frage, warum die Stadtverwaltung solche Vorwürfe erhebt und Unterlagen bei der Polizei einreicht!? Maike Browatzki hat diese Krippe eigenhändig aus dem Boden gestampft, als der Begriff der Krippenerziehung in Brake noch ein Fremdwort war. Viele berufstätige Mütter sind ihr für ihre Vorreiterrolle dankbar. Der Weg von einer privaten zu einer öffentlichen Einrichtung ist mit Stolpersteinen gepflastert. Aus unserer Sicht hätte die Stadt gut daran getan, offene Fragen mit der Kita oder dem Zuschussgeber direkt zu erörtern. Den Verantwortlichen der Stadt muss bewusst gewesen sein, dass das angestrengte Verfahren für die kleine Einrichtung und deren Leiterin selbst dann negative Folgen haben wird, wenn es – wie von uns erwartet – eingestellt wird.

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Wer den freien Kita-Trägern seit mehr als einem Jahr Verträge und damit Sicherheit nur verspricht und diese zudem rechtlich fragwürdig auffordert, ihm die Einkom-mensnachweise der Eltern zuzusenden, der sollte erst das eigene Feld bestellen und nicht mit Steinen werfen.

Kirsten und Walter Focke, Brake

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