[SPITZMARKE]BRAKE BRAKE/TM - Auch im Gesundheitswesen ist nichts so beständig wie der Wandel. Die Verweilzeiten im Krankenhaus werden immer kürzer und in den ambulanten Bereich verlagert. Die Liste der von den Krankenhäusern ambulant zu erbringenden Leistungen ist mittlerweile auf 2500 Positionen angewachsen. Vor diesem Hintergrund richtete das St.-Bernhard-Hospital Anfang des Jahres die Kurzzeittherapiestation ein.

„Die Station wird von den Patienten sehr positiv aufgenommen“, zieht Pflegedienstleiter Franz Grefenkamp eine erste Bilanz. Seit Januar wurden 334 Patienten auf der Kurzzeittherapiestation versorgt. Im Durchschnitt sind täglich 15 bis 18 Betten belegt, die Station kann bis zu 25 Betten vorhalten.

Die Kurzzeitherapiestation arbeitet interdisziplinär, das heißt sie nimmt für bis zu fünf Tage Patienten der Chirurgie und Inneren sowie der HNO- und Augenärzte auf und versorgt alle ambulanten Eingriffe, einschließlich der Diagnose. Die Station ist von Montag bis Freitagnachmittag geöffnet. Das bedeutet einerseits einen hohen diagnostischen Aufwand in kurzer Zeit, andererseits hat das Pflegepersonal am Wochenende frei – das spart Personalkosten. „Das geht nicht zu Lasten der Patienten“, betont Verwaltungsleiter Hans-Georg Schimschal. Patienten, die auf der Kurzzeittherapiestation noch nicht so weit gesundet sind, dass sie das Krankenhaus verlassen können, werden stationär aufgenommen.

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Mit einem eigenen Bereich und eigenem Personal ist die ambulante Chemotherapie auf der Kurzzeittherapiestation vertreten. Die Räumlichkeiten sind großzügig gestaltet und erinnern kaum noch an ein Krankenhaus. Seit Anfang des Jahres wurden bereits über 300 ambulante Chemotherapien vorgenommen.

Die Onkologie am St.-Bernhard-Hospital hat nach Auskunft des Facharztes Dr. Thorsten Austein einen guten Zulauf zu verzeichnen. Es habe sich herumgesprochen, dass man in Brake internistisch-onkologisch nicht am Ende der Welt sei, sondern moderne Behandlungsformen genauso anwende wie in großen Häusern. Er hat festgestellt, dass viele Patienten, die zuvor für die Behandlung lange Wege in Kauf nehmen mussten, die wohnortnahe Versorgung und die persönliche Atmosphäre schätzen.

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