Brake Alle ehrenamtlichen Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams Wesermarsch waren sich einig, Menschen in ihren schwersten Stunden beizustehen. „Dafür werden wir uns auch weiterhin mit aller Kraft einsetzen“, hieß es auf der gut besuchten Jahreshauptversammlung.

Die aktiven Mitarbeiter, die Fördermitglieder und der Vertreter der Stadt Brake, Gérad Rünzi, sprachen intensiv über Fakten und Zahlen. Dabei zeugte sich auch die übereinstimmende Meinung, den Hilfsbedürftigen beizustehen. Auf 39 Einsätze kann das Team in diesem Jahr bisher zurückblicken, in denen 125 emotional belastete Menschen in ihrer schwersten Zeit betreut wurden, sowie auf zahlreiche Trauergespräche im Trauertreff Sonnenblume des Kriseninterventionsteams. Insgesamt wurden in diesem Jahr bisher 2 225 Helferstunden ehrenamtlich geleistet. Darunter fällt mit knapp 1 000 Helferstunden auch ein großer Teil auf die Öffentlichkeitsarbeit. Dieser Teil ist aber für die Finanzierung der Einsätze von ungeheurer Wichtigkeit.

Jeweils einstimmig

Auch standen diesmal turnusmäßig die Vorstandswahlen an. Mit jeweils 20 Stimmen wurden der Vorsitzende Thomas Wulf, der Schriftführer Torsten Renken und die Kassenwartin Melina Janssen-Wulf einstimmig wiedergewählt. Zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden wurde Uta Hagemoser einstimmig gewählt. In den kommenden zwei Jahren wird Andreas Erdmann als Kassenprüfer fungieren.

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Dieter Hashagen bleibt Leiter des Trauertreff Sonnenblume im Kriseninterventionsteam, der jeden Montag von 17 bis 20 Uhr an der Langen Straße 62 in Brake zusammenkommt. Patrick Broszukat ist weiterhin stellvertretender Einsatzleiter und wird somit den Einsatzleiter Thomas Wulf unterstützen. Darüber hinaus wurde beschlossen, das Projekt BEEP – Begegnungstreff zur emotionalen Entlastung für Pflegekräfte – einzustellen. Es wurde gut angenommen, aber das Hauptaugenmerk wird in Zukunft weiter bei der Krisenintervention im Rettungsdienst sein, lautete die Begründung.

„Auch in Zukunft werde ich weiterhin dem Kit zur Verfügung stehen, solange es meine Gesundheit zulässt“, sagte Schwester Alberthilde (75). Sie ist Gründungsmitglied und seit vielen Jahren aktiv in der Krisenintervention und dem Trauertreff Sonnenblume. Damit das Team für die weiter steigenden Einsatzzahlen gut aufgestellt bleibt, benötigt es weiterhin engagierte ehrenamtliche Mitarbeiter auf dem Gebiet der Krisenintervention.

Dank an Sponsoren

Im Abschlusswort bedankte sich Thomas Wulf für die geleistete Arbeit bei allen Mitgliedern. Ein besonderer Dank gilt auch allen Sponsoren und den Fördermitgliedern. Ohne sie wäre vieles nicht möglich gewesen.

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