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Seefeld Bärbel Logemann bleibt Vorsitzende des Seefelder Mühlenvereins und Cornelia Iber-Rebentisch ihre Stellvertreterin. Beide wurden bei der Mitgliederversammlung am Montagabend im Mühlencafé einstimmig für zwei Jahre wiedergewählt.

Weniger erfreulich ist, dass der noch für dieses Jahr erhoffte Bau des neuen Parkplatzes auf der Weide gegenüber der Mühle mindestens bis zum nächsten Frühjahr verschoben werden muss. „Dieses Dauerthema wird uns noch weiter begleiten“, stimmte die Vorsitzende die knapp 30 Anwesenden ein.

Boule statt Autos

Die Pläne für die Neugestaltung liegen schon länger in der Schublade und sind zwischendurch abgespeckt worden. So muss der Mühlenverein aufgrund der hohen Kosten von seinem zunächst geplanten Vorhaben Abstand nehmen, den Parkplatz mit einer Beleuchtung und einer Pflasterung auszustatten. Jetzt soll es bei einem Schotteruntergrund bleiben.

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Die Ausschreibung soll Ende des Monats erfolgen. Nun soll lediglich die Zu- und Abfahrt gestaltet werden, die aufgrund der Tatsache, dass das Gelände an einer Landesstraße liegt, bestimmte Voraussetzungen erfüllen muss.

Als zweiter Schritt wird der Vorplatz der Seefelder Mühle umgestaltet. Cornelia Iber-Rebentisch stellte die Planungen vor. So soll der jetzige Parkplatz durch Flächen für die Boule-Spieler und zwei Behinderten-Parkplätze ersetzt werden.

Ein weiteres großes Bauvorhaben bezieht sich auf die hölzernen Mühlenflügel, die in die Jahre gekommen sind und ausgetauscht werden müssen. Der Vorstand hat sich für neue Flügel aus Metall entschieden, um langfristig Kosten zu sparen. Auch die Galerie soll im Zuge dieses Vorhabens erneuert werden. 20 000 Euro hat, wie berichtet, die Bingo-Stiftung überwiesen. Die Gesamtkosten betragen 140 000 Euro, das restliche Geld fließt aus dem EU-Programm ZILE sowie aus den Kassen von Gemeinde und Kreis; über die jeweiligen Umfänge wird noch verhandelt. „Die Finanzierung ist gesichert“, betonte Bürgermeister Klaus Rübesamen.

Bärbel Logemann und Cornelia Iber-Rebentisch nutzten die Zusammenkunft, um das neue Team-Mitglied Keany Dase vorzustellen. Die 18-jährige Nordenhamerin absolviert ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in der Mühle.

Die Geschäftsführerin Gesche Gloystein blickte auf die Kulturarbeit der Seefelder Mühle zurück. Insgesamt zählte das Kulturzentrum im vergangenen Jahr rund 28 000 Besucher, von denen 22 700 zu allgemeinen Kulturveranstaltungen gekommen waren. 3048 Gäste wurden bei regelmäßigen Treffen gezählt, etwa bei den Spielabenden oder bei den Spinnfrauen. 1241 Gäste besuchten Kurse, etwa Yoga oder Trilochi, und 541 kamen zu Workshops, etwa Weben oder Nähen.

Es fehlt noch Geld

Ein großes Kulturprojekt soll es im nächsten Jahr nicht geben. Grund sind die Bauvorhaben, die viel Energie fordern und die Zukunftswerkstatt SozioK-Change, die 2020 nach drei Jahren abgeschlossen wird. Darin geht es um eine bessere Außendarstellung des Kulturzentrums – eine neue Homepage und ein neues Logo werden entwickelt –, aber auch auch um die Veränderung der Strukturen.

Offen bleibt die Finanzierung der hauptamtlichen Stellen von Gesche Gloystein, der Veranstaltungskauffrau Anke Eymers und der FSJlerin. Glücklich ist der Verein, dass die Gemeinde für die nächsten fünf Jahre jeweils 10 000 Euro zugesagt hat; der Landkreis hat signalisiert, 2020 wieder 20- bis 25 000 Euro zu geben. Die restlichen 20- bis 25 000 Euro muss der 300-Mitglieder-Verein selbst aufbringen.

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