Nordenham Der „Wutknochen“ kommt bei den sechs neuen Auszubildenden der Helios-Klinik Wesermarsch in Nordenham in den nächsten drei Jahren hoffentlich nur selten zum Einsatz. Die kleine Figur zum Knautschen war Teil des Willkommensgeschenks – eine kleine Schultüte –, das die älteren Auszubildenden und die weiteren Mitarbeiter des Pflegedienstes für die neuen Kolleginnen vorbereitet hatten.

Die sechs jungen Frauen haben bereits am 1. Oktober ihre Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin bei der Helios-Klinik Wesermarsch in Nordenham begonnen. Ihren ersten richtigen Arbeitstag traten Charlotte Schoone, Feenja Dreessen, Joana Kintrup, Jacqueline Schröder, Alina Hünnekens und Denise Beckmann allerdings erst an diesem Montag an, denn die Ausbildung startete für sie mit einem vierwöchigen Theorie-Block.

„Die Schule hat Spaß gemacht, und die Leute sind alle nett“, sagt die 19-jährige Jacqueline Schröder. „Aber wir freuen uns jetzt auch darauf, das Gelernte in die Tat umzusetzen“, fügt sie hinzu. Jacqueline Schröder wird zunächst in der Geriatrie arbeiten. Dort stehen die besonderen gesundheitlichen Probleme älterer Menschen im Vordergrund.

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Praktikum Voraussetzung

Nach der Theorie freut sich auch Alina Hünnekens aufs Arbeiten. Dabei war sich die heute 18-Jährige nach der Schule gar nicht sicher, welchen Beruf sie ergreifen wollte. „Ich habe erstmal ein Jahr Pflege und Hauswirtschaft an der Schule in Brake gemacht“, berichtet Alina Hünnekens. Dazu gehörten auch zwei Praktika. Eines davon absolvierte sie in der Klinik in Nordenham. „Es hat mir sehr gut gefallen, deshalb habe ich mich auch hier beworben“, erzählt sie. Die erste Station in ihrer Ausbildung wird die Chirurgie sein.

Während ihrer dreijährigen Ausbildung werden die jungen Frauen alle Abteilungen des Krankenhauses durchlaufen. „Zusätzlich werden sie auch in der ambulanten Pflege außerhalb des Krankenhauses eingesetzt, weil wir mit ambulanten Pflegediensten kooperieren“, berichtet Pflegedienstleiterin Anke Bessel-Dietrich.

Voraussetzung für die Ausbildung in der Klinik in Nordenham sei ein Praktikum, sagt die Pflegedienstleiterin. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass viele Azubis ohne Praktikum oft schon im ersten halben Jahr die Ausbildung abgebrochen haben, weil sie sich die Arbeit anders vorgestellt hatten“, erzählt Anke Bessel-Dietrich.

Die sechs neuen Auszubildenden sind der erste Jahrgang unter der neuen Klinik-Leitung, doch im Ablauf der Ausbildung wird sich nichts ändern, versichert Anke Bessel-Dietrich. Die Klinik kooperiert mit dem Klinikum Delmenhorst. „Dort gehen die Auszubildenden auch zur Schule“, berichtet die Pflegedienstleiterin.

Bewerberzahl steigt

Die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin erfreut sich offenbar großer Beliebtheit. Anke Bessel-Dietrich muss schon an den kommenden Ausbildungsjahrgang denken. „Uns liegen jetzt schon Bewerbungen für nächstes Jahr vor“, sagt sie.

Auch Sabine Zinn von der Helios-Klinik Wesermarsch bestätigt: „Wir haben keine Schwierigkeiten neue Auszubildende zu finden. In den vergangenen Jahren war die Tendenz der Bewerbungen sogar eher steigend.“

Merle Ullrich Brake / Redaktion Brake
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