Jade /Ovelgönne „Geht nicht, das gibt es bei uns nicht.“ Das ist das Motto der Firma RDM. Inhaber sind Manfred Renken, Ralf Decker und Burkhard Meiners. Das Trio aus den Gemeinden Jade und Ovelgönne hatte vor 30 Monaten eine ganz besondere Herausforderung angenommen: den Bau eines Torfroboters als ausfahrbares Raupenfahrzeug.

Ein solches Spezialgerät ist zwar bereits im ländlichen Raum Vechta im Einsatz, doch nun sollte das Ganze noch eine Nummer größer gefertigt werden. Der Ingenieur, der 44-jährige Manfred Renken, der in der Firma für die „Kopfarbeit“ zuständig ist, kam mächtig ins Grübeln.

Von der Planung bis zur Fertigstellung in sechs Monaten mussten immer wieder knifflige Aufgaben und Herausforderung gemeistert werden.

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„Es war eine echte Premiere, dass ein handelsüblicher Lastwagen mit Antriebs-Aggregat und Kabine auf ein Raupenfahrzeug gebaut wurde“, sagt Renken. Dabei musste die Elektronik umgebaut werden.

Schließlich entstand eine Kipp-Kübel-Raupe von beeindruckender Größe, die ausgefahren schnell die Höhe eines Einfamilienhauses erreicht. Die Raupenbreite beträgt 1,40 Meter. Die Raupenauflage ist 16 Quadratmeter.

„Das Fahrzeug fährt überall durch, auch durch weichen Boden oder Wasserlöcher“, sagt Techniker Ralf Decker. Hydraulikpumpen sind für den Raupenantrieb zuständig. Die Raupe kann 50 Kubikmeter auf einmal aufnehmen, oder mit 15 Tonnen beladen werden. Der Clou: Es muss keiner auf der Maschine sitzen. Über eine Funksteuerung kann vor- und zurückgefahren, der Kübel gekippt und der Dieselmotor ausgestellt werden.

Die Firmenleitung betont, dass dieses Projekt nur in Teamarbeit zu stemmen war. „Alle Mitarbeiter haben sich engagiert“, betont die Firmenleitung.

Das „Monster-Gefährt“ wurde jetzt auf einen Tieflader verladen. Drei Tage lang dauerte der Nachtransport, der von Sicherheitsfahrzeugen und Polizei ins 750 Kilometer entfernte Barwice Polen gebracht wurde. Zwei Monteure machten sich mit auf den Weg und nahmen die letzten Einstellungen vor Ort vor.

Die Mitarbeiter und Inhaber hoffen jetzt, dass sich der Erfindergeist aus den Gemeinden Jade und Ovelgönne herumspricht.

„Das Interesse an dieser riesigen Maschine ist sicherlich in Polen, Litauen und Lettland vorhanden“, sagt Manfred Renken.

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