Jaderberg Eine umfangreiche Sanierung soll für das bessere Bespielen des Sportplatzes in Jaderberg sorgen. Der jetzige Zustand des Platzes macht die Arbeiten dringend notwendig: Schon nach kurzen, heftigen Regenfällen bilden sich wahre Seen auf dem Rasenplatz.

Nach fast jedem längeren Regenguss muss Platz- und Hausmeister Christian Röben den Platz sperren, sehr zum Unwillen der Fußballer des TuS Jaderberg, die somit oft ihre Punktspiele nicht durchführen können und neu ansetzen müssen. „Wird der Platz nicht gesperrt ist, er bald schwarz“, so der Platzwart. Der TuS Jaderberg hatte zur Verbesserung der Situation eine Arbeitsgruppe gegründet, die jetzt zur Ortsbegehung eingeladen hatte. Neben Vertretern der Arbeitsgruppe nahmen Bürgermeister Henning Kaars (UWG) und Ratsmitglieder aus allen Fraktionen teil. Zudem konnte mit Rainer Schröder von der Firma Eurogreen ein Fachmann für Sportplätze begrüßt werden.

Wie der Ortstermin zeigte, ist wohl nicht die Drainage das Problem. „Die läuft“, ist sich auch Platzwart Röben sicher. Das Problem wurde bei der Probenentnahme durch Rainer Schröder deutlich: Die ersten zwei Zentimeter der Grasnarbe waren durch den kurz vorher runter gekommenen Regenschauer nass, aber unter der Grasnarbe ist es trocken. Die Oberschicht ist dicht und lässt das Wasser nicht abfließen. Eine sogenannte Filterschicht, die nach DIN-Norm vorhanden sein sollte, findet man nicht vor. Dabei wurde der Sportplatz erst im Jahr 2002 neu angelegt. Zudem wurden bereits 2008 Instandsetzungsmaßnahmen am Platz durchgeführt.

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Der Fachmann empfiehlt nun ein Aerifizieren. Das ist ein Belüften des Bodens mit einem speziellen Gerät, welches Löcher mit einer Tiefe von fünf bis neun Zentimetern in die Rasenfläche sticht. Die so gesetzten Löcher besitzen einen Durchmesser von ein bis zwei Zentimetern. Durch diesen auch „Stacheln“ genannten Vorgang wird die Verdichtung aufgebrochen und der Boden leicht angehoben. Die entstandenen Löcher werden mit Sand verfüllt.

Vom Rat wurden für die Sanierung im diesjährigen Haushalt eine Summe von 6000 Euro eingestellt. Angedacht ist, die Aerifizierung, nach Ende der Punktspielsaison, ab dem 15. Juni, durchzuführen. Nach diesen Arbeiten ist eine sechswöchige Ruhe für den Sportplatz von der Fachfirma vorgeschrieben. Zum Abschied gab Rainer Schröder den Ratsmitgliedern noch eine Prognose mit auf den Weg: „Alle zwei Jahre, vielleicht sogar jährlich, sollte man einen solche Maßnahme auf diesem Platz durchführen.“

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