Oberhammelwarden Insgesamt 20 neue Baugrundstücke sollen im Ortsteil Oberhammelwarden entstehen. Für das Voranschreiten der Planungen gab in seiner jüngsten Sitzung auch der Rat der Stadt Elsfleth seine Zustimmung. Demnach beschloss der Rat die Aufstellung eines Bebauungsplanes Nr. 56 – Nordstraße – und die sechste Änderung des Flächennutzungsplanes in einem Parallelverfahren.

Abgestimmt wurde auch über den Vorentwurf und die öffentliche Auslegung dieser Vorentwürfe. Alle Punkte des Beschlussvorschlags wurden von den Ratsmitgliedern einstimmig angenommen.

Konkret geht es um eine Fläche von rund 3,4 Hektar südlich der Nordstraße und westlich des Schützenwegs. Die Fläche setzt sich aus rund 1,9 Hektar für das Wohngebiet und zirka 1,5 Hektar für naturschutzfachliche Kompensationsmaßnahmen zusammen.

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Die Erschließung der Grundstücke solle über die Nordstraße und den Schützenweg erfolgen.

Mit der Ausweisung der neuen Grundstücke solle der Nachfrage nach Baugrundstücken in Oberhammelwarden Rechnung getragen werden. Derzeit können dort keine adäquaten Grundstücke zur Wohnbebauung zur Verfügung gestellt werden. Für das Gewerbe bestehe kein Entwicklungsbedarf, hieß es.

Den entsprechenden Antrag auf Aufstellung eines Bebauungsplanes sowie die Änderung des Flächennutzungsplanes hatte die IDB Oldenburg (Immobilien Development Beteiligungsgesellschaft), eine Tochterfirma der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO), gestellt.

Ein Mitarbeiter des von der IDB beauftragten Planungsbüros Diekmann & Mosebach aus Varel hatte das Projekt bereits im Ausschuss für Wirtschaft und Stadtentwicklung den Mitgliedern vorgestellt. Demnach werden die Planungskosten durch den Investor, die IDB Oldenburg, übernommen.

Auf Nachfrage teilte das Planungsbüro im Ausschuss mit, dass keine weiteren laut Flächennutzungsplan für Wohnnutzung vorgesehenen Bereiche geprüft worden seien, da es für die besagte Fläche in Oberhammelwarden bereits konkrete Kaufangebote gegeben hätte. Außerdem könnten die fraglichen Grundstücke an die örtliche Abwasser-Pumpstation angeschlossen werden.

Der Bebauungsplan soll als Angebotsplanung im Standardverfahren durchgeführt werden, somit müssen für den Bebauungsplan auch eine Umweltprüfung und ein Vorentwurf erstellt werden. Ein Schallgutachten ist ebenfalls Bestandteil des Bauleitplanes.

Die Vorentwürfe wurden vom Stadtrat beraten und beschlossen. Nach Beschlussfassung durch die Ratsmitglieder soll der Vorentwurf nun auch öffentlich ausgelegt werden.

Merle Ullrich Brake / Redaktion Brake
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