Ovelgönne Polizeieinsatz am frühen Vormittag: Autofahrer haben am Mittwoch um 10 Uhr die Polizei in Brake informiert, dass zwei Kühe in Ovelgönne von einer Weide ausgebrochen sind und auf der Bahnhofstraße herumlaufen. Der Streifenwagen war schnell vor Ort, doch die beiden Polizistinnen mussten nicht mehr eingreifen. Ein 35-jähriger Autofahrer hatte die Tiere bereits zurück auf die Weide getrieben. Die Gefahr, dass Tiere immer wieder ausbrechen, ist gestiegen, weil die Wasserstände in den Gräben wegen der Trockenheit stark gesunken sind.

Vor gut 28 Jahren ist die Stiftung Lebensräume in die Ovelgönner Mühle gezogen und hat sich seither enorm entwickelt – unter anderem zu einem der größten Arbeitgeber in der Flächengemeinde. „Wir haben 73 Mitarbeiter ohne Handicap und 45 Mitarbeiter mit Handicap“, sagt Ilka Morr, Geschäftsführerin der Stiftung Lebensräume Ovelgönner Mühle.

Auf einem Grundstück, das direkt an das Mühlengelände angrenzt, hat die Stiftung jüngst den Startschuss für ein neues Projekt gegeben. Auf einer Fläche von 2,5 Hektar – direkt am Mühlenweg gelegen – soll der Landschafts­park Ovelgönner Wiesen entstehen. Bereits im April wurden in Teamarbeit 70 Obstbäume gepflanzt, die wegen der starken Trockenheit regelmäßig gewässert werden müssen.

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Karin Logemann, SPD-Landtagsabgeordnete aus Berne, und Jendrik Holthusen, Mitarbeiter des Grünlandzentrum Niedersachsen/ Bremen, besuchten jetzt Ilka Morr, Geschäftsführerin der Ovelgönner Mühle, um sich vor Ort über das neue und vielversprechende Projekt zu informieren.

Mit dem Grünlandzentrum wurden intensive Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit im Bereich Biodiversität und Klimaschutz geführt. Durch die zahlreichen Projekte in diesen Bereichen könnte hier also eine interessante Kooperation entstehen.

„Es ist einzigartig, wie sich diese Einrichtung bei den Menschen vor Ort dafür bedankt, dass man sie so gut aufgenommen hat. Vor 28 Jahren hat die Stiftung Lebensräume die Ovelgönner Mühle für sich entdeckt. Die Entwicklung der Lebensgemeinschaft von und mit Menschen mit einer geistigen Behinderung ist unvergleichlich“, betonte Karin Logemann. Nach der der Übernahme des Hotels „Zum König von Griechenland“ und des Burgdorf-Ladens zeigte sich Logemann fasziniert vom neuen Projekt.

Auf den 2,5 Hektar sei mit der Pflanzung der Obstbäume ein vielversprechender Start gemacht worden. „Mich begeistert das total, mit welchem Elan, Mut und Engagement hier vorgegangen wird“, sagte Logemann im Gespräch mit der NWZ.

Hans-Carl Bokelmann Jade/Ovelgönne / Redaktion Brake
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