Ovelgönne Der Vorstand des Vereins „Von Mensch zu Mensch“ hat in seiner Mitgliederversammlung im Rathaus der Gemeinde Ovelgönne über seine Aktivitäten vom vergangenen Jahr berichtet.

Die Vorsitzende Petra Heinemann erzählte über diverse Hilfeersuchen aufgrund der schützenswerten Daten ohne Namensnennungen der anonymen Hilfeempfänger. In einigen Fällen sei es zu Beratungen gekommen, die bestenfalls eine finanzielle Unterstützung gar nicht erforderlich machten. Die Vorsitzende wies darauf hin, dass es aber auch zu Ablehnungen von Förderanträgen gekommen sei, wenn das zuständige Gremium ein Engagement als nicht zielführend ansehe. Die Hilfe des Vereins solle auch weiter die Oberziele „Förderung auf Augenhöhe mit den Geförderten“, aber auch der „Hilfe zur Selbsthilfe“ erfüllen. Wenn also kein Wille zur Selbsthilfe erkennbar sei, ist aus Sicht des Vereins kein Engagement aus Spenden vertretbar.

Größter Förderposten war erneut die Finanzierung des Gemeindebusses, dessen Kosten der Verein zu zwei Dritteln trägt. Aktuell wird das alte Fahrzeug zu den bisherigen Konditionen weiter genutzt, da beim Neufahrzeug Lieferschwierigkeiten bestehen. Damit fahre das Auto derzeit ohne eine Werbefolierung, da diese schon entfernt wurde. Sobald das Neufahrzeug ausgeliefert werde, solle wieder auf den Verein hingewiesen werden, indem das Fahrzeug als Werbeträger genutzt wird.

Neben einem Vortrag über die Vereinsarbeit im Altenklub in Oldenbrok und der Teilnahme am Samstagslauf in Großenmeer habe der Verein nach einem Jahr Pause wieder bei der Gewerbeschau anlässlich des Ovelgönner Pferdemarktes auf seine Arbeit hingewiesen. Die Veranstaltung zum zehnjährigen Bestehen des Vereins im Hotel Zum König von Griechenland, zu der Dr. Henning Scherf gewonnen werden konnte, hat die öffentliche Wahrnehmung des Vereins ebenfalls sehr unterstützt (die NWZ berichtete). Petra Heinemann hat an die einmalige Ausstrahlung und die Rhetorik des ehemaligen Bremer Bürgermeisters erinnert.

Zusätzliche Aufgaben sind aufgrund der Datenschutzgrundverordnung angefallen. Der im Verein ehrenamtlich engagierte Rechtsanwalt Mathias Folkerts hat die aktiven Vereinsmitglieder geschult. Neben dem aufgrund der sensiblen Daten ohnehin schon sehr ernst genommenen Datenschutz werden die neuen Anforderungen aktiv umgesetzt.

Insgesamt hat es im vergangenen Jahr neben der Umsetzung der Förderungen 25 wahrzunehmende Termine gegeben, die von einem aktiven Vereinsleben zeugen. Für dieses Jahr ist den Mitgliedern bereits ein Ausblick an ersten Aktivitäten vorgelegt worden. Die Veröffentlichung wird jeweils zeitnah nach konkreter Ausarbeitung erfolgen.

Geschäftsführer Hergen Koopmann konnte auf ein finanziell erfreuliches Jahr verweisen. Das Spendenaufkommen war außergewöhnlich gut. Neben hohen Einzelspenden hat es durch zwei Trauerfälle erhebliche Erträge gegeben. Aus den Einnahmen des Trauerfalles Anke Kohlmann sind zwei Defibrillatoren finanziert worden, die der Öffentlichkeit in den Ortsteilen Neustadt und Großenmeer zugute kommen. Die Einnahmen aus der Beerdigung von Heinz Munderloh stehen noch zur Verfügung und sind für die anstehenden individuellen Hilfefälle eingeplant. Durch eine lukrative Anlage sind gute Zinserträge für die nächsten zehn Jahre gesichert.

Im Anschluss an die Versammlung tagte das Fördergremium noch über anstehende Hilfsanträge.

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