Ovelgönne Vor 28 Jahren ist die Stiftung Lebensräume in die Ovelgönner Mühle gezogen und hat sich seither rasant entwickelt – unter anderem zu einem der größten Arbeitgeber der Flächengemeinde Ovelgönne. „Wir haben 73 Mitarbeiter ohne Handicap und 45 Mitarbeiter mit Handicap“, sagt Ilka Morr, Geschäftsführerin der Stiftung Lebensräume Ovelgönner Mühle.

Seit 1989

ist die Ovelgönner Mühle der Ort einer Lebensgemeinschaft von und mit Menschen mit einer geistigen Behinderung.

Bis 2006 fand alles Leben und Arbeiten auf dem Gelände der Ovelgönner Mühle am Ortsrand von Ovelgönne statt.

Durch den Erwerb des traditionsreichen Landhotels „Zum König von Griechenland“ verlagerten sich die Arbeitsmöglichkeiten in das Ortszentrum. Im Jahre 2009 erhielt die Stiftung die staatliche Anerkennung als WfbM (Werkstatt für behinderte Menschen).

2,5 Hektar

Auf dem Grundstück direkt neben der Mühle hat die Stiftung jetzt den Startschuss für ein neues Projekt gegeben. Auf einer Fläche von 2,5 Hektar – direkt am Mühlenweg gelegen – soll der Landschafts­park Ovelgönner Wiesen entstehen. „Wir wollen damit einen Beitrag zum Naturschutz und zum Erhalt der Artenvielfalt in der Region leisten“, erläutert Ilka Morr im NWZ-Gespräch.

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Schon der Auftakt zu diesem Projekt verläuft vielversprechend. Bei herrlichem Frühlingswetter werden in Teamarbeit 70 Obstbäume gepflanzt.

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Diverse Obstbäume

Auf der Wiese herrscht beste Stimmung. Das merkt auch Franz-Otto Müller, Kreisvorsitzender des Naturschutzbundes Wesermarsch. In grünen Gummistiefeln und mit grüner Mütze packt er beherzt zum Spaten, um die Apfel- , Birnen oder Kirschbäume fachgerecht zu setzen.

Bienenvölker

Die angelegte Streuobstwiese ist erst der Anfang. Hecken werden noch gepflanzt Bienenvölker angesiedelt und vieles mehr. „Wir werden hier ökologische Landwirtschaft betreiben und die Produkte auch in unserem Burgdorf-Laden vertreiben“, sagt Ilka Morr, die sich über die vielen zupackenden Hände beim Anlegen der Streuobstwiese sichtlich freut.

„Hier werden blühende Landschaften entstehen und wir werden zusammen mit der Schule, allen Bürgern und Senioren in Zusammenarbeit mit dem Nabu nachhaltige Landschaftspflege betreiben. Sicherlich werden dabei wiederum neue Arbeitsplätze geschaffen“, sagt Ilka Morr.


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Hans-Carl Bokelmann Jade/Ovelgönne / Redaktion Brake
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