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Ovelgönne /Oldenburg Die biologische Vielfalt nimmt weltweit stark ab – also auch in Deutschland. Um dem zunehmenden Artenverlust auf Wiesen, Weiden und Wegsäumen entgegenzuwirken, wurde das Forschungsprojekt Biotopverbund Grasland in Norddeutschland gestartet. Nach gut zwei Jahren Laufzeit präsentieren die Projektteilnehmer nun erste Ergebnisse. Die Veranstaltung ist öffentlich und findet statt an diesem Donnerstag, 6. Februar, von 10 bis 16 Uhr im Bibliothekssaal der Universität Oldenburg (Uhlhornsweg 49 bis 55, Campus Haarentor).

Das Projekt Biotopverbund Grasland zählt in Deutschland zu den vorbildlichen Projekten, die sich in besonderer Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen. Die UN-Dekade Biologische Vielfalt verlieh dem Biotopverbund jüngst den Titel „Ausgezeichnetes Projekt“.

Der Biotopverbund Grasland wird vom Grünlandzen-trum Niedersachsen/Bremen mit Sitz in Ovelgönne koordiniert und gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, der Universität Oldenburg und dem Naturschutzbund Oldenburger Land umgesetzt. Gefördert wird es von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).

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Das Besondere des Projekts ist, dass die Beteiligten aus Landwirtschaft, Naturschutz und Wissenschaft ihre Perspektiven einbringen und gemeinsam modellhafte Lösungen für einen Grasland-Biotopverbund in den Landkreisen Wesermarsch, Ammerland und Oldenburg entwickeln.

Wissenschaftler der Arbeitsgruppe Vegetationskunde und Naturschutz der Universität Oldenburg untersuchen, wie artenreich die Wiesen und Weiden des Projektgebiets sind. Ziel ist, artenreiche Biotope durch Obstwiesen, Deiche oder schmale Wiesenblühstreifen an Wegrändern, Gräben oder Waldrändern besser zu vernetzen, damit sich Pflanzen und Insekten wie Tagfalter und Heuschrecken ausbreiten können.

„Einige Vorhaben für mehr Naturschutz wurden bereits konkret verwirklicht“, sagt Projektleiter Mathias Paech vom Grünlandzentrum. So wurden beispielsweise Blühstreifen an Wegrändern angelegt. Und auch Übertragungen von Mahdgut fanden auf ausgewählten Wiesen und Weiden in den Landkreisen Oldenburg und Ammerland statt. „Das bedeutet, dass wir artenreiches Mahdgut mit dem Häcksler von einer Spenderfläche geborgen und dieses dann auf einer naheliegenden arten ärmeren Grünlandfläche ausgebracht haben“, erläutert Paech.

Weitere Ergebnisse aus dem Projekt und zukünftige Herausforderungen konkretisieren und diskutieren die Experten am Donnerstag. Referenten aus den Bereichen Naturschutz, Landwirtschaft und Wissenschaft beleuchten das Projekt aus unterschiedlichen Sichten.


  www.gruenlandzentrum.de 
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