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Vollsperrung auf der A28
Rettungskräfte bergen umgekippten Lkw

GOLZWARDEN „Golzwarden ist schön. Ich wohne gerne hier“, sagt Anita Faust. Die 31-Jährige ist am Freitagvormittag gerade auf dem Weg zur Landbäckerei zur Horst, macht aber noch kurz Halt an der Rollenden Redaktion der NWZ davor. Genauso sieht das auch Daniela Linne: „Ich wohne gerne in Brake“, sagt die 36-Jährige. Besonders gefalle ihr die Nähe zum Strand. „Der Erholungswert ist groß.“

Vor zwölf Jahren sind Manfred (72) und Ingrid Schuhknecht (72) nach Golzwarden gezogen. Sie wohnen gern im ruhigeren Norden Brakes, wünschen sich aber eine bessere Versorgung: „Ein Arzt und eine Bank wären schön. Und einen kleinen Weihnachtsmarkt bei Plus könnte ich mir auch gut vorstellen“, sagt Ingrid Schuhknecht.

Margarete Folkens (67) würde es freuen, wenn es mittags wieder ruhiger werden würde. Auch der Verkehr liegt ihr am Herzen: „Was ist aus dem Versprechen von Bürgermeister Roland Schiefke geworden? Der wollte sich um stationäre Blitzkästen für Golzwarden kümmern. Es werden schließlich nicht weniger Lastwagen.“

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„Und die bringen die Häuser an der Raiffeisenstraße richtig zum Vibrieren“, sagt Martina Leefmann (38). „Dabei würde es schon reichen, wenn sich die Lastwagen an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten würden und statt 80 die erlaubten 30 Kilometer pro Stunde fahren würden“, findet Anika Schröder (25). „Zum Wohnen ist das aber hier sehr angenehm“, so die beiden Frauen.

Hans Hölscher (57) wohnt zwar in Zeven, arbeitet unter der Woche aber im Braker Hafen und weiß, wie viele Lastwagen dort täglich ankommen und vorher durch Golzwarden gefahren sind: „Hier gehört eine Umgehungsstraße hin“, sagt er.

Horst Huntemann (56) freut sich, dass sich der Ortsteil so schön entwickelt hat. „Wir haben viel mehr Einkaufsmöglichkeiten. Eine erfreuliche Entwicklung.“ Max Jess (67) sieht das ähnlich, aber: „Arzt, Apotheke und Bank fehlen.“ Außerdem ärgert es Jess, dass viele Anwohner ihre Mülltonnen mitten auf den Weg stellen.

Horst Bohlmann (68) lebt gerne in Golzwarden, sagt aber: „Hier ist 50 erlaubt. Fünf von zehn Fahrer rasen hier über die Sinaburger Straße.“ Auch Mirja Sempert (36) ist mit Golzwarden zufrieden, stört sich aber am Verkehr. „Oft fahren die Leute zu schnell, nachts gibt es hier manchmal sogar Rennen. Mehr Geschwindigkeitskontrollen am Morgen und Abend wären gut.“

Benachteiligt gegenüber Hammelwarden fühlt sich Ute Spohler. Die 42-Jährige vermisst ein Ärztehaus und Körbe, in denen Anwohner im Herbst das Laub hineinwerfen können. „Hier gibt es das nicht, in Hammelwarden aber schon.“ Außerdem wünscht sie sich mehr Angebote für Kinder.

Eine Anregung für die NWZ hatte Günter Raschen (65). Er wünscht sich die montägliche Sportbeilage im handlichen kleinen Format zurück.

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