Nordenham Die Premiere des Winterbasars von Nordenham Marketing & Touristik (NMT) im Museum war ein voller Erfolg. Sowohl Einheimische als auch Besucher von außerhalb nutzten die Gelegenheit, um sich während der Museumszauberausstellung auf die kalte Jahreszeit einzustimmen.

Anja Ruben und Rosita Richter aus Loxstedt, die regelmäßig nach Nordenham kommen, am Samstag aber zum ersten Mal über die drei Etagen des Museums schlenderten, waren sich einig, es herrsche eine tolle Atmosphäre. Über 30 Aussteller waren an zwei Tagen vor Ort. Das Sortiment an den vielen Verkaufsständen in und vor dem Museum umfasste Wohnaccessoires, Kulinarisches, Spielzeug, Bücher, Textilien, Haushaltszubehör, Blumenzwiebeln, sogar Kleinmöbel und vieles mehr.

„Der Verkauf läuft richtig gut“, freute sich Caren Wagner vom Nordenhamer Einzelhandelsgeschäft Scharf Kochen, die die unterschiedlichsten Feinkostprodukte – Gewürze, Öle oder Balsamico – sowie Dekorationsartikel im Gepäck hatte. „Die Kunden hier wirken richtig zufrieden.“ „Nein glücklich“, korrigierte sie sich sofort. Auch die hiesigen Lions Clubs und der Ladies Circle waren wieder für den guten Zweck im Einsatz.

Laternen, Seifen und Lichterketten, Modernes ergänzte sich auf allen Stockwerken sehr harmonisch und stilvoll mit Historischem. Und manchmal war es gar nicht so leicht zwischen Ausstellungsstück und Verkaufsgegenstand zu unterscheiden wie bei der breiten Produktpalette von Besen, Fegern, Bürsten, Teppichklopfern und ähnlichem im Erdgeschoss. Das alles wurde den Besuchern dank des neuen Aufzugs barrierefrei präsentiert.

Großer Beliebtheit erfreute sich zudem der Auftritt der Familienband Jasch, die dem Publikum am Samstagabend auf dem Außengelände des Museums in stilvoller Beleuchtung Irish Folk-Musik und natürlich den Nordenham-Song präsentierte.

Die Kinder kamen ebenfalls nicht zu kurz. Einige ließen sich im Museum schminken. Viele nutzten auch die Möglichkeit, die ersten Weihnachtsgeschenke zu basteln. „Die Teelichtständer und kleinen Schmuckboxen aus Holz laufen am besten“, sagte Renate Sievering, die seit sechs Jahren die Kinderbetreuung bei den Winterausstellungen von NMT übernimmt.

„Wir haben hier ein tolles Museum, das wir nicht nur für Ausstellungen, sondern auch für Begegnungen nutzen möchten“, hatte Museumsleiter Dr. Timothy Saunders vorab gesagt und es damit auf den Punkt gebracht. Einkaufsbummel, Museumsbesuch und Klönschnack ließen sich ideal miteinander verbinden.

„Eigentlich war das ja an diesem Wochenende gar keine richtige, sondern quasi nur eine halbe Premiere“, räumte Citymanagerin Ilona Tetzlaff ein. Das Format ist nicht neu. Nach vielen Winter- und Ambiente-Ausstellungen in der Friedeburg mit zuletzt rückläufigen Besucherzahlen hatte es im vergangenen Jahr erstmals den „Mühlenzauber“ in Moorsee gegeben. Das Gelände dort verfügt aber über zu wenig Parkmöglichkeiten.

Der neue Veranstaltungsort im Museum ist dagegen für viele sogar fußläufig erreichbar.

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