Nordenham /Wesermarsch Zwei Dürrejahre in Folge haben auch die Milchviehbetriebe im Landkreis Wesermarsch hart getroffen. Die Grasernte brachte unzureichende Erträge. Landwirte mussten Futter teuer zukaufen. Wegen der Mäuseplage verschärfen sich nun ihre Probleme. Darauf weist Hendrik Lübben, Vorsitzender des Milchausschusses und stellvertretender Vorsitzender des Kreislandvolkverbandes, im Gespräch mit der NWZ über die Lage der etwa 430 Milchviehbetriebe in der Wesermarsch hin.

Feldmäuse fressen Wiesen und Weiden kahl. Die Nager ernährend sich von Gras und Wurzeln. Dadurch gehen die Pflanzen sofort ein.

Infolge der Trockenheit des vergangenen Jahres und des milden Winters ist eine Massenvermehrung der Mäuse eingetreten. Landwirte können auf kahl gefressenen Flächen im Frühjahr kein Gras ernten und ihre Kühe nicht auf die Weide schicken. Grünlandbetriebe, die keinen Mais anbauen, sind besonders betroffen. „Das ist die schlimmste Mäuseplage seit 50 Jahren“, sagt Hendrik Lübben. In der südlichen Wesermarsch seien nahezu 100 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Grünlandflächen von Mäusen stark geschädigt.

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Abhilfe könne nur mit aufwendiger Bodenbearbeitung der Flächen und anschließender Neuansaat erreicht werden. Hilfe der Landesregierung sei nötig für unbürokratische, aber fachlich abgesicherte Notmaßnahmen. Unter anderen bräuchten die betroffenen Landwirte Genehmigungen, das Grünland pflügen zu dürfen, um hier anschließend Gras neu zu säen.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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