Nordenham Sommerlaune beim Autofrühling: „Es ist warm und richtig voll“, freute sich Stefan Reimers vom Autohaus Tallarek am Sonntagnachmittag. Die 16. Auflage des Nordenhamer Autofrühlings lockte Tausende von Menschen bei bestem Wetter in die Innenstadt. Sie verschafften sich einen Überblick über die neuen Trends in der Autobranche und nutzte den verkaufsoffenen Sonntag zu einem Bummel durch die Geschäfte.

Zehn Autohäuser aus Nordenham, Bremerhaven, Varel und Jade präsentierten ihre aktuellen Modelle – angefangen vom Kleinwagen über familientaugliche Kombis bis hin zu Cabrios und SUVs. Vertreten waren die Automarken Audi, BMW, Citroën, Ford, Honda, Hyundai, Mini, Opel, Renault, Suzuki, Ssang Yong und VW. Der Verein Nordenham Marketing & Touristik hatte die Veranstaltung organisiert.

Elektro auch Thema

An den Ständen zeigte sich, dass die Nachfrage nach komfortablen SUVs ungebrochen groß ist. Trotz der Diskussion um drohende Fahrverbote für ältere Modelle scheinen auch Dieselfahrzeuge nach wie begehrt zu sein. „Im Neuwagenbereich ist die Dieselproblematik ja angesichts der modernen Euro-6-Norm nicht gegeben“, machte Björn Müller, Geschäftsführer des Autohauses Gebrüder Müller, deutlich.

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Aber das Interesse an alternativen Antrieben nimmt zu. „Die Leute sind insgesamt neugieriger geworden“, sagte Fred von Häfen, der am Stand des Energieversorgers EWE Auskunft über die verschiedenen Aspekte der Elektromobilität gab. Als Anschauungsmaterial dienten ein Elektroauto und ein Hybridfahrzeug. Auch die Mitarbeiter des Nordenhamer Elektrounternehmens Wührmann waren gefragte Ansprechpartner. Sie informierten über Photovoltaik-Technik in Verbindung mit Ladestationen für Elektroautos.

Die Schau bot den Besuchern eine gute Gelegenheit, sich einen Überblick zu verschaffen. Diese Möglichkeit nutzten zum Beispiel Roswitha und Claus Hübner, die mit der Anschaffung eines etwas kleineren Zweitwagens liebäugeln. Auch René Nordenholt aus Rodenkirchen schmiedet Pläne für einen Autokauf. Allerdings war die vom ihm favorisierte Marke bei der Ausstellung nicht vertreten. Während er die präsentierten Modelle begutachtete, unternahm seine Lebensgefährtin Beate Arens einen Einkaufsbummel. Die sechsjährige Fenna zog es dagegen – wie viele andere Kinder – auf die Hüpfburg des Technischen Hilfswerks.

Angesichts der sommerlichen Temperaturen waren die freien Plätze in der Außengastronomie der Innenstadt schnell besetzt. Vor den Eisdielen bildeten sich immer wieder lange Warteschlangen.

Messe im Möbelhaus

Eine positive Bilanz zog auch Hendrik Lenz, Geschäftsführer des Wohncenters Nordenham. Die mittlerweile zweite Immobilienmesse in dem Atenser Möbelhaus war am Sonntag fast durchweg gut besucht. „Wir konnten heute viele interessante Gespräche führen“, sagte Hendrik Lenz. Die Besucher hatten bei der Messe im Wohncenter die Möglichkeit, sich von regionalen Immobilienmaklern, Handwerkern, Dienstleistern und der Raumausstatterin Katja Schulze aus Loxstedt beraten zu lassen.

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