Nordenham Die Idee, den verkaufsoffenen Sonntag mit der beliebten Rabattaktion „Alt gegen neu“ zu verbinden, hat sich bewährt. Zahlreiche Nordenhamer nutzten den grauen Sonntagnachmittag, um in aller Ruhe durch die Geschäfte in der Innenstadt zu schlendern.

Spontan entscheiden

So auch Thomas Hartmann, der im Herrenmodegeschäft Irmer schon bald einen Pullover erstanden hatte. „Heute bin ich dran“, meinte er lachend. „Gleich gibt es noch ein Paar Schuhe für mich und dann einen Kaffee für mich und meine Frau.“ Veronika Hartmann sah das natürlich anders und schmunzelte. Sie hatte sich erst vor wenigen Wochen während des Hausumbaus von vielen Kleidungsstücken getrennt und wollte ihre Kaufentscheidungen lieber spontan treffen. Kurze Zeit später stöberte sie auch ausgiebig im Schuhgeschäft Fasting.

„Wir haben noch nicht einmal durchgeatmet, und dann ging es auch schon los“, berichtete Sylvia Zimmer, die bei Irmer arbeitet. Sie ist eine der vielen Mitarbeiterinnen aus dem Nordenhamer Einzelhandel, die im Einsatz waren und sich trotz des großen Andranges die Zeit nahmen, ihre Kunden ausführlich zu beraten.

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Im Schuhmarkt Fasting waren schon nach einer halben Stunde neun Paar Schuhe in der Tauschaktion abgegeben worden. Und auch im Modehaus Büsing stapelten sich gebrauchte Blusen, Hosen, Blazer und Pullover. Denn die Kunden erhielten in der „Alt gegen neu“-Aktion bei ihrem Einkauf mit einem Mindestbetrag von 40 Euro bei Abgabe eines gut erhaltenen gebrauchten Artikels einen Rabatt von 10 Euro. Da konnten viele der Versuchung nicht widerstehen. Aber auch viele Sonderangebote lockten die Nordenhamer in die Geschäfte.

„Wahnsinnig, wie voll das hier ist“, staunte Elena Geist, als sie zusammen mit ihrem Sohn Johann und ihrer Schwiegertochter das Wohncenter in Atens betrat. Die drei wollten sich wie die meisten anderen Besucher einfach einmal inspirieren lassen, bevor es weiter zum Juweliergeschäft Wittenburg in Ellwürden und dann in die Innenstadt gehen sollte.

40 Meter Schlange

Es stimmte. Die Veranstaltung „Winterzauber“ mit dem weihnachtlichen Basar, Hobby- und Kreativmarkt, der Weihnachtsbäckerei für Kinder, dem Zauberer Ecki, dem Rentierpony, der Bastelecke, dem Kinderschminken und zahlreichen Verkaufsangeboten war mehr als gut besucht. Der Höhepunkt war aber definitiv die Fotobox mit den Eisköniginnen Anna und Elsa. Stolze 40 Meter war die Warteschlange lang, die sich mittags um 13 Uhr gebildet hatte, weil sich so viele Kinder – zum Teil selber kostümiert – mit den beiden Kinoberühmtheiten fotografieren lassen wollten. „Das kommt einfach super gut an“, freute sich Julia Lenz. „Aber auch die Backbleche der Weihnachtsbäckerei sind ständig im Einsatz.“

Die gebrauchten und gut erhaltenen Artikel werden wie in jedem Jahr bedürftigen Bürgern zukommen. Kleidung und Schuhe gehen an die Kleiderkammern des Roten Kreuzes in Brake und Nordenham, die abgegebenen Brillen sollen zum Beispiel in Afrika eingesetzt werden.

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