Nordenham Viele lobende Worte gab es für die ausgestellten Kaninchen auf der 41. Kreisjungtierschau des Kreisverbandes Wesermarsch. Dies fing bei der Begutachtung der Tiere durch eine dreiköpfige Fachjury an, spiegelte sich in den Grußworten während der Eröffnung und Siegerehrung wider und reichte bis zu den Kommentaren der Besucher.

Stolze 206 Kaninchen von 25 Züchtern unterschiedlichster Rassen saßen in Einzelkäfigen und waren nach Kategorien Körperform, Fellhaar, Deckfarbe, Abzeichen, Unterfarbe und Pflegezustand begutachtet worden.

Das waren 67 Tiere mehr als im Vorjahr. Eigentlich erstaunlich, denn die Zahl der Rassekaninchenzüchter geht auch in der Wesermarsch deutlich zurück.

Gerade einmal drei jugendliche Züchter nahmen in diesem Jahr mit ihren Kaninchen an dem Wettbewerb teil, der – wie Dieter Bittermann, der stellvertretende Kreisverbandsvorsitzende – in seiner Eröffnungsrede hervorhob, immer schwierig zu organisieren sei. Einige der jungen Tiere, die mit acht Monaten ausgewachsen sind, seien oftmals noch nicht soweit.

Umso schöner, dass auf der Gemeinschaftsschau in der Weser-Kleintier-Arena so viele gesunde und geimpfte Tiere zu sehen waren. Das Spektrum reichte von Zwergwiddern über Dalmatiner-Rexe und Schwarzgrannen bis zu Thüringer-Kaninchen und Blauen und Schwarzen Wienern. Einige der Tiere standen zum Verkauf.

Nachdem bereits am Donnerstag die offizielle Bewertung auf Grundlage des Buches „Standard 2018“ erfolgt war, sprachen bei der Eröffnung stellvertretender Landrat Uwe Thöle, Bürgermeister Carsten Seyfarth und Landesverbandsvorsitzender Johann Vrielink aus Nordhorn.

Alle Redner lobten das große Engagement der Hobbyzüchter, das viel Verantwortung, Toleranz und Einfühlungsvermögen erfordert und mit einem hohen Zeitaufwand einhergeht.

Als bester Verein wurde – wie im Vorjahr – der Rassekaninchenzuchtverein Rodenkirchen prämiert. Er schaffte es auf stolze 131 Punkte. Den zweiten Platz machten die Ovelgönner mit 127 Punkten, gefolgt vom Rassekaninchenzuchtverein Abbehausen (122 Punkte), der zugleich die beste Jugendgruppe und Nachwuchszüchter hatte.

Für ihre Russen schwarz/weiß (24 Punkte) erhielt Stella Wotschel (Abbehausen) ebenfalls einen Pokal. Jungtier-Wesermarsch-Meister 2019 wurde Fred Büsing aus Elsfleth mit 40 Punkten auf seine Hellen Großsilber.

Egon Pargmann, der Thüringer züchtet, wurde mit dem Landesverbandspreis 2019 prämiert. Auf den zweiten Platz schaffte es in dieser Kategorie Erstausteller Christian Stratmann mit Zwergwiddern thüringerfarbig-weiß. Den dritten Platz belegte Herrmann Wulff mit seinen Holländern blau/weiß.

Die Kreisverbands-Ehrenpreise 2019 gingen an Stella Wotschel (Russen schwarz/weiß), Fred Büsing (Helle Großsilber) sowie die Zuchtgemeinschaft Bliefernich (Kleinsilber graubraun).

In der Gesamtleistung belegte Adam Wotschel mit seinen Blauen Wienern den zweiten Platz, gefolgt von Udo Pargmann (Weiß Rexe Rotaugen), Christian Stratmann (Zwergwidder thüringerfarbig-weiß), Alfred Röchert (Satin Kalifornier) und Jürgen Ulbrich (Helle Großsilber).

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