Friedrich-August-Hütte Die Gebäude und Anlagen des Recyclinghofs an der Martin-Pauls-Straße sind in die Jahre gekommen. „Der Standort genügt aus verschiedenen Gründen nicht mehr den Anforderungen“, sagt Rainer Penning. Der Geschäftsführer der Gesellschaft für integrierte Abfallbehandlung und Beseitigung (GIB) sieht daher Handlungsbedarf für einen Neu- oder einen umfassenden Umbau.

In ihrem Vermögensplan hat die GIB, die ein Eigenbetrieb des Landkreises Wesermarsch ist, eine Investitionssumme von 2,2 bis 2,5 Millionen Euro für die Runderneuerung des Recyclinghofs Nordenham vorgemerkt. Diese Ausgabe ist für das Jahr 2017 geplant.

Bei seinen Überlegungen, einen Neubau zu errichten, kommt dem GIB-Chef die beabsichtigte Ausweisung eines neuen Gewerbegebietes auf der gegenüberliegenden Seite der Martin-Pauls-Straße sehr gelegen. „Wir haben Kontakt mit der Stadt Nordenham aufgenommen und unser Interesse bekundet“, sagt Rainer Penning. Nun liege es an der Stadt Nordenham, ob diese Variante umgesetzt werden kann.

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Der Nordenhamer Bürgermeister Hans Francksen hat allerdings in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses deutlich gemacht, dass das neue Gewerbegebiet anderen Betrieben vorbehalten bleiben solle und der Recyclinghof besser auf der Ostseite der Martin-Pauls-Straße aufgehoben sei.

Nach Angaben des GIB-Geschäftsführers Rainer Penning ist der Neubau auf der Westseite nur eine von mehreren Möglichkeiten. Wenn es dort nicht klappen sollte, müsse geprüft werden, ob und wie sich auf dem jetzigen Areal ein moderner Recyclinghof schaffen ließe. Von der Idee, den Standort in einen anderen Stadtteil zu verlegen, hält er nicht viel. Die Lage an der Martin-Pauls-Straße sei gut. Zudem hätten sich die Bürger auf diesen Standort eingestellt.

Das Grundstück, auf dem sich heute der Recyclinghof befindet, gehört dem Landkreis Wesermarsch. Die Frage ist, ob das Gelände geeignet ist, um das neue Konzept zu verwirklichen. In der jetzigen Konstellation ist der Recyclinghof laut Rainer Penning „deutlich zu klein“. Ein Problem sei zudem, dass die alten Hallen viel Platz in Anspruch nehmen, aber nicht mehr sinnvoll genutzt werden können.

Für die Ausweisung des neuen Gewerbegebietes hat der Bauausschusses jetzt die Änderung des Flächennutzungsplans und die Aufstellung eines Bebauungsplans eingeleitet.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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